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| Der Schießsport | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Schützenbund Wesermarsch mit seinen über 2800 Mitgliedern ist Mitglied im OLDENBURGER SCHÜTZENBUND (OSB) auf Bezirksebene. Dieser ist Mitglied im NORDWESTDEUTSCHEN SCHÜTZENBUND (NWDSB), der jetzt ebenfalls im neuen SCHÜTZENBUND NIEDERSACHSEN Mitglied ist (das ist die Landesebene) und der wiederum Mitglied ist im DEUTSCHEN SCHÜTZENBUND (DSB). Diesem gehören somit auch alle Schützenvereine im Schützenbund Wesermarsch an. Das Präsidium des Schützenbundes Wesermarsch setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Einzelvereine, die auf einer Jahreshauptversammlung in ihre jeweilige Funktion gewählt werden. Die nächste Jahreshauptversammlung richtet am 20.02.2010 der Moorriemer Schützenverein aus (siehe Karte). Stattfinden wird sie in der Gaststätte "Eckflether Kroog", Eckfleth 31, Elsfleth (Parkmöglichkeiten auf dem Dorfplatz sind reichlich vorhanden). Zuvor findet auf seinem Stand auch das Bundeskönigsschießen statt. Die ersten Kreismeisterschaften im Schützenbund Wesermarsch wurden noch im Juni 1953 auf den Schießständen in Hammelwarden ausgerichtet. Geschossen wurden 15 Schuss Luftgewehr stehend freihand auf Zehnerscheiben.
Mannschaftssieger:
Einzelsieger:
An den Kreismeisterschaften 1954 beteiligten sich bereits elf der damaligen 17 Mitgliedsvereine. Die Wettkämpfe wurden auf dem neuen Schießstand in Oberhammelwarden ausgetragen. Die Vielfalt der Wettbewerbe wurde größer:
Mannschaftssieger:
Einzelsieger:
Bedingt durch die vielen Vereine war die Durchführung der Meisterschaften, Rundenwettkämpfe sowie von Wettkämpfen verschiedenster Art schwierig geworden. Es gab keine großen Schießstände und vor allem stellten sich die Entfernungen als Problem dar. Autos waren damals Mangelware, das Fahrrad und Moped wurde plötzlich oft gebraucht. Nur der eine oder andere Schütze hatte ein eigenes Auto. Es wurden Firmenfahrzeuge zur Verfügung gestellt oder man suchte sich einen "Chauffeur". Um das Problem zu entspannen, wurde das Kreisgebiet in (Sport-) Unterkreise aufgeteilt: 1954 in Brake-Nord und Brake-Süd. Während der Jahreshauptversammlung 1955 wurde zusätzlich der Kreis Butenland ins Leben gerufen. In dieser JHV setzte sich der Bundesschießmeister Herbert Gebken bei den Vereinen für "eine korrekte Durchführung aller Wettkämpfe" ein, "wobei genau nach der Sportordnung verfahren werden soll!" - Hoppla..., diese Mahnung hören wir doch noch heute, ... Jahr für Jahr ...oder?
Bereits 1956 wurde ein vierter Unterkreis gebildet. Jetzt gab es: Brake und südliche Wesermarsch, Stadland, Butenland und Nordenham. Aber schon 1957 war der Kreis Nordenham nicht mehr existent. Etwa 1960 wurden die drei Kreise schließlich umgewandelt in die Bereiche Wesermarsch Nord und Süd. Diese Konstellation hatte jetzt viele Jahre Bestand. Am 27. September 1972 wurde von Ewald Hullmann erstmals die Zusammenlegung der Sportkreise Süd und Nord vorgeschlagen. Er konnte sich aber nicht durchsetzen. Erst 10 Jahre später, am 06. März 1982, im Rahmen der regulären Präsidiumswahlen, wurde die Zusammenlegung der Sportbereiche beschlossen. Erster Bundessportleiter für den Gesamtbereich des Schützenbundes wurde Ewald Hullmann aus Abbehausen, zu seinem Vertreter wurde Helmut Ramke aus Moorriem gewählt. Damenleiterin Liesel Diers (Moorriem), Bundesjugendsportleiter Bernd Janisch (Hammelwarden) und seine Stellvertreter Erich von Minden (Hammelwarden) und Gerold Diers (Moorriem) komplettieren die erste Gesamtsportleitung des Schützenbundes Wesermarsch.
Durch die Erweiterung vieler Schießstände und durch die Entwicklung der "Mobilität" konnten also die Sportkreise zusammengeführt werden, sodass bei den heutigen Kreismeisterschaften über 700 Starts zu verzeichnen sind. Daraus entwickelte sich der heute stärkste sportliche Teilnehmerkreis eines einzelnen Verbandes im Oldenburger Schützenbund! Die Sportschützen und Schützinnen vom Schützenbund Wesermarsch beteiligen sich an allen weiterführenden Meisterschaften bis hin zu den Deutschen Meisterschaften in München und Dortmund. Kreisintern werden der Johann-Harms-Pokal, das Stedingen Schild sowie Kreisvergleichsschießen mit dem Schützenkreis Delmenhorst und ein Kreiskönigsschießen durchgeführt. Die Schützendamen schießen jährlich den Landratpokal aus, an dem sich ca. 100 Damen beteiligen. Außerdem nehmen sie erfolgreich am Kreisvergleichsschießen des OSB teil. Zur Überbrückung der Wettkampfpause sollten im Winterhalbjahr Rundenwettkämpfe geschossen werden. Da Terminverschiebungen die Meisterschaften in die Wintermonate gedrängt haben, sind die Rundenwettkämpfe kein Trainingspart mehr, sondern ein vom Deutschen Schützenbund geförderter Wettbewerb. Verstärkt wurde die Altersgruppe ab 46 Jahre für diesen Wettkampf gewonnen. Ab diesem Jahrgang schießen die Schützinnen und Schützen den Anschlag Luftgewehr- und Kleinkaliber-Auflage. Nach den vom DSB festgelegten Regeln werden über die Landesverbands- bis zur Deutschen Meisterschaft Wettkämpfe ausgetragen. Jeder Schützenverein hat durch diese Regelung wieder ältere Schützinnen und Schützen motivieren und gewinnen können, die sich für das Auflageschießen begeistern. Dass Ehrgeiz gezeigt wird, beweisen nicht selten die erreichten 300 möglichen Ringe. In Gruppen mit vier Mannschaften schießen die Schützinnen und Schützen nach Leistungsstärke in Hin- und Rückkämpfen den Klassensieger aus. Über Auf- und Abstieg entscheiden die Endresultate für ein Weiterkommen auf Kreis-, Bezirks- oder Landesebene. Der Schützenbund Wesermarsch beteiligt sich jährlich mit rund 120 Mannschaften an diesem Wettbewerb. Die Tendenz ist steigend. Besonders erfolgreich im Auflageschießen sind die Schützinnen und Schützen vom Moorriemer Schützenverein, die mehrfach Platzierungen bei überregionalen Veranstaltungen errungen haben. Christa Ramke konnte hier bereits zweimal einen Meistertitel beim Auflageschießen mit dem Maximalergebnis von 300 Ringen erreichen. Die Sportleitung wünscht sich für die kommenden Jahre weiterhin eine wie bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vereinen.
Einige unserer Bogenschützen qualifizierten sich über die Kreis-, Bezirks- und Landes-meisterschaften bis zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Mehrfach konnten wir schon Landesmeister in unserer kleinen Gruppe der Bogenschützen zu ihrem Erfolg beglückwünschen. Den Einstieg in den Bogensport auf Kreisebene organisierte 1985 der stv. Bundessportleiter für Bogensport, Reinhard Krause aus Ovelgönne. 1991 übernahm Lutz Höwel dieses Aufgabengebiet im Schützenbund als Bogensportleiter und nach seinem Tod Jörg Thielen. Auch beim Oldenburger Schützenbund war Höwel als Referent für Bogensport tätig. Kurzfassung der Disziplinen im Bogenschießen:
Hallenbogen:
FITA Runde im Freien:
Pro Scheibe sind jeweils 3 Pfeile zu schießen, insgesamt also 72 Pfeile. In den Mitgliedsvereinen des Schützenbundes Wesermarsch können fast alle Wettkampfdisziplinen der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geschossen werden.
Näheres zu den Angeboten können sie den Informationen zu den
Mitgliedsvereinen entnehmen.
Zusätzlich wird noch Luftgewehr-aufgelegt und Kleinkaliber-aufgelegt
angeboten. Diese Wettkampfdisziplinen werden von vielen Vereinen für die älteren
Mitglieder (ab 46 Jahren) angeboten und bis zur Landesebene auch auf Meisterschaften geschossen.
Für "Luftgewehr-aufgelegt" fanden 1998 die ersten Deutschen Meisterschaften statt. Ein Mitglied der Sportschützen Nordenham wurde dabei Vierter.
Im Herbst jeden Jahres beginnt für die Schützen die
Wettkampfsaison. Nach den verschiedenen Vereinsmeisterschaften (die
Voraussetzung für die Teilnahme an höherwertigen Wettkämpfen
sind) finden die KREISMEISTERSCHAFTEN für
alle angebotenen Schießdisziplinen statt.
Außerdem finden in dieser Zeit die sogenannten
RUNDENWETTKÄMPFE statt. Hierbei
schießen die Mannschaften der Vereine, aufgeteilt in mehrere Gruppen,
immer abwechselnd bei sich zuhause und im Schützenhaus des Gegners.
Das Schießen mit Luftgewehren, Luftpistolen, Kleinkaliberwaffen u.s.w. in den Mitgliedsvereinen des
Schützenbundes Wesermarsch ist ein SPORT und hat NICHTS mit dem Schießen von ähnlich aussehenden Geräten auf Jahrmärkten zu tun !!
Wer das bezweifelt, sollte mal die Kreismeisterschaften von Schützenvereinen besuchen, wenn mit den
bis zu 5,5 kg schweren Sportwaffen ein 40 Schuß-Programm absolviert werden muss.
Sollten Sie militaristische Anwallungen haben, können Sie bei den Vereinen des Schützenbundes Wesermarsch nichts lernen, da hier ein reiner Schießsport ausgeübt wird, bei dem nur Kondition, Konzentration und Ruhe zählt !!
Es kann festgestellt werden, dass das Sportschießen in den Mitgliedsvereinen des Deutschen Schützenbundes, der heute ca. 1,5 Millionen Mitglieder hat -und damit der viertgrößte Sportverband in Deutschland ist- zu den sichersten Sportarten zählt, die man sich vorstellen kann.
Es gibt keine gebrochenen Knochen und Achillessehnen-Abrisse wie im Fußball, keine zermatschten Augen und Gehirnerschütterungen wie im Boxen, keine Krankenhaus-Patienten wie nach Handballwettkämpfen und auch keine Tennisarme oder andere Verletzungen.
Das liegt daran, dass die Sportschützen nicht nur den sicheren Umgang mit ihren Sportgeräten, sondern vor allem Selbstdisziplin und Fairness gegenüber ihren sportlichen Mitkonkurrenten lernen.
Das einzige Ziel in diesem Sport ist es, eine Schießscheibe zu treffen und NICHT seinen Mitmenschen!
Sollten Sie sich über das Sportschießen informieren wollen oder wollen Sie gar ein kostenloses Schnuppertraining wagen, steht ihnen ein Mitgliedsverein des Schützenbundes Wesermarsch in ihrer Nähe gerne zur Verfügung.
Wohnen Sie außerhalb des Landkreises Wesermarsch, kann ihnen der Deutsche Schützenbund einen Dachverband in ihrer Nähe nennen, an den sie sich wenden können:
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