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Schützenbund Wesermarsch e.V.

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Der Schießsport

Der Schützenbund Wesermarsch mit seinen über 2100 Mitgliedern ist Mitglied im OLDENBURGER SCHÜTZENBUND (OSB) auf Bezirksebene. Dieser ist Mitglied im NORDWESTDEUTSCHEN SCHÜTZENBUND (NWDSB), der jetzt ebenfalls im neuen SCHÜTZENBUND NIEDERSACHSEN Mitglied ist (das ist die Landesebene) und der wiederum Mitglied ist im DEUTSCHEN SCHÜTZENBUND (DSB). Diesem gehören somit auch alle Schützenvereine im Schützenbund Wesermarsch an.

Das Präsidium des Schützenbundes Wesermarsch setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Einzelvereine, die auf einer Jahreshauptversammlung in ihre jeweilige Funktion gewählt werden.

Die nächste Jahreshauptversammlung richtet am 27. Januar 2018 der SV Rönnelmoorl aus (siehe Karte). Zuvor findet auf seinem Schießstand auch das Bundeskönigsschießen mit dem Luftgewehr statt.


Die ersten Kreismeisterschaften im Schützenbund Wesermarsch wurden noch im Juni 1953 auf den Schießständen in Hammelwarden ausgerichtet. Geschossen wurden 15 Schuss Luftgewehr stehend freihand auf Zehnerscheiben.

Mannschaftssieger:
Schützenklasse ASV Elsfleth474 Ringe
(Herbert Gebken, Karl Stindt, Heinz Wichmann und Wilhelm Schröder)
Schützenklasse BSV Hammelwarden460 Ringe
(Namen nicht überliefert)
Schützenklasse CSV Hammelwarden434 Ringe
(Namen nicht überliefert)
JugendklasseSV Hammelwarden373 Ringe
(mit den Schützen Weiß, Thiemer, Ebeling und Röben)

Einzelsieger:
Klasse A:Werner Jochims, OHW128 Ringe
Klasse B:Richard Lösekann, Elsfleth125 Ringe
Klasse C:Rolf Lösekann, Elsfleth120 Ringe
Jugend:Hans Weiß, Hammelwarden102 Ringe
Altersschützen:Georg Jochims, Hammelwarden>99 Ringe

An den Kreismeisterschaften 1954 beteiligten sich bereits elf der damaligen 17 Mitgliedsvereine. Die Wettkämpfe wurden auf dem neuen Schießstand in Oberhammelwarden ausgetragen. Die Vielfalt der Wettbewerbe wurde größer:

Mannschaftssieger:
Schützenklasse ASV Brake>529 Ringe
Schützenklasse BSV Elsfleth493 Ringe
Schützenklasse CSV Hammelwarden437 Ringe
Schützenklasse DSV Oldenbrok441 Ringe
FrauenklasseSV Elsfleth405 Ringe
JugendklasseSV Elsfleth451 Ringe
Kleinkaliber CSV Brake409 Ringe

Einzelsieger:
Klasse A:Werner Havekost, SV Brake138 Ringe
Klasse B:Wilhelm Schröder, SV Elsfleth134 Ringe
Klasse C:Georg Peters, SV Hammelwarden121 Ringe
Klasse D:Ewald Scheelje, SV Großenmeer121 Ringe
FrauenklasseLisa Heeren, SV Elsfleth105 Ringe
Jugend:Claus Lösekann, SV Elsfleth122 Ringe
AltersschützenGeorg Jochims, SV Hammelwarden>99 Ringe
Kleinkaliber AKarl-Heinz Block, SV Brake130 Ringe
Kleinkaliber CKarl Schubert, SV Brake114 Ringe

Bedingt durch die vielen Vereine war die Durchführung der Meisterschaften, Rundenwettkämpfe sowie von Wettkämpfen verschiedenster Art schwierig geworden. Es gab keine großen Schießstände und vor allem stellten sich die Entfernungen als Problem dar. Autos waren damals Mangelware, das Fahrrad und Moped wurde plötzlich oft gebraucht. Nur der eine oder andere Schütze hatte ein eigenes Auto. Es wurden Firmenfahrzeuge zur Verfügung gestellt oder man suchte sich einen "Chauffeur".

Um das Problem zu entspannen, wurde das Kreisgebiet in (Sport-) Unterkreise aufgeteilt: 1954 in Brake-Nord und Brake-Süd. Während der Jahreshauptversammlung 1955 wurde zusätzlich der Kreis Butenland ins Leben gerufen. In dieser JHV setzte sich der Bundesschießmeister Herbert Gebken bei den Vereinen für "eine korrekte Durchführung aller Wettkämpfe" ein, "wobei genau nach der Sportordnung verfahren werden soll!" - Hoppla..., diese Mahnung hören wir doch noch heute, ... Jahr für Jahr ...oder?

Eine "Preisschießgruppe" in der Anfangszeit des Schützenbundes
Eine "Preisschießgruppe" in der Anfangszeit des Schützenbundes (1954).
Hinten v.l.: Rolf Meyer, Georg Busch, Bruno Timm, Alfred Menze.
Vorne v. l.: Helmut Wessels, Arnold Burhop, Horst Menze, Willi Denken.

Bereits 1956 wurde ein vierter Unterkreis gebildet. Jetzt gab es: Brake und südliche Wesermarsch, Stadland, Butenland und Nordenham. Aber schon 1957 war der Kreis Nordenham nicht mehr existent.

Etwa 1960 wurden die drei Kreise schließlich umgewandelt in die Bereiche Wesermarsch Nord und Süd. Diese Konstellation hatte jetzt viele Jahre Bestand. Am 27. September 1972 wurde von Ewald Hullmann erstmals die Zusammenlegung der Sportkreise Süd und Nord vorgeschlagen. Er konnte sich aber nicht durchsetzen. Erst 10 Jahre später, am 06. März 1982, im Rahmen der regulären Präsidiumswahlen, wurde die Zusammenlegung der Sportbereiche beschlossen. Erster Bundessportleiter für den Gesamtbereich des Schützenbundes wurde Ewald Hullmann aus Abbehausen, zu seinem Vertreter wurde Helmut Ramke aus Moorriem gewählt. Damenleiterin Liesel Diers (Moorriem), Bundesjugendsportleiter Bernd Janisch (Hammelwarden) und seine Stellvertreter Erich von Minden (Hammelwarden) und Gerold Diers (Moorriem) komplettieren die erste Gesamtsportleitung des Schützenbundes Wesermarsch.

1994 übernahm Gerold Diers das Amt des Bundessportleiters und übte es bis 2006 aus. Sein Nachfolger wurde Benjamin Büsing vom SV Rönnelmoor. Stellvertretender Bundessportleiter war seit 1988 Gerhard Frey aus Ovelgönne. Ihm folgte im Amt nach der JHV 2011 Volker Kächele Hergen Heinemann vom Moorriemer SV als Leiter der Rundenwettkämpfe. Auf der Delegiertenversammlung 2012 wurde der erfolgreiche Pistolenschütze Volker Kächele vom SV Reitland als neuer Kreissportleiter gewählt.

Durch die Erweiterung vieler Schießstände und durch die Entwicklung der "Mobilität" konnten also die Sportkreise zusammengeführt werden, sodass bei den heutigen Kreismeisterschaften über 700 Starts zu verzeichnen sind. Daraus entwickelte sich der heute stärkste sportliche Teilnehmerkreis eines einzelnen Verbandes im Oldenburger Schützenbund!

Die Sportschützen und Schützinnen vom Schützenbund Wesermarsch beteiligen sich an allen weiterführenden Meisterschaften bis hin zu den Deutschen Meisterschaften in München und Dortmund. Kreisintern werden ein Schießen um den Präsidentenpokal (ehemals Johann-Harms-Pokal) sowie ein Kreisvergleichsschießen mit dem Schützenkreis Delmenhorst und ein Kreiskönigsschießen durchgeführt. Die Schützendamen schießen jährlich den Landrat-Pokal aus, an dem sich ca. 100 Damen beteiligen. Außerdem nehmen sie erfolgreich am Kreisvergleichsschießen des OSB teil. Ein Schießen um den so genannten "Stedingen Schild" musste eingestellt werden. Die Anforderungen hierfür wurden als zu schwer empfunden.

Zur Überbrückung der Wettkampfpause sollten im Winterhalbjahr Rundenwettkämpfe geschossen werden. Da Terminverschiebungen die Meisterschaften in die Wintermonate gedrängt haben, sind die Rundenwettkämpfe kein Trainingspart mehr, sondern ein vom Deutschen Schützenbund geförderter Wettbewerb. Verstärkt wurde die Altersgruppe ab 46 Jahre für diesen Wettkampf gewonnen. Ab diesem Alter schießen die Schützinnen und Schützen den Anschlag Luftgewehr- und Kleinkaliber-Auflage. Nach den vom DSB festgelegten Regeln werden über die Landesverbands- bis zur Deutschen Meisterschaft Wettkämpfe ausgetragen. Mittlerweile gibt es für die älteren Schützen sogar eine Disziplin "Luftpistole-Auflage" (kein Scherz!).

Jeder Schützenverein hat durch diese Regelung wieder ältere Schützinnen und Schützen motivieren und gewinnen können, die sich für das Auflageschießen begeistern. Dass Ehrgeiz gezeigt wird, beweisen nicht selten die erreichten 300 möglichen Ringe.

In Gruppen mit vier Mannschaften schießen die Schützinnen und Schützen nach Leistungsstärke in Hin- und Rückkämpfen den Klassensieger aus. Über Auf- und Abstieg entscheiden die Endresultate für ein Weiterkommen auf Kreis-, Bezirks- oder Landesebene. Der Schützenbund Wesermarsch beteiligt sich jährlich mit rund 120 Mannschaften an diesem Wettbewerb. Die Tendenz ist steigend.

Besonders erfolgreich im Auflageschießen sind die Schützinnen und Schützen vom Moorriemer Schützenverein, die mehrfach Platzierungen bei überregionalen Veranstaltungen errungen haben. Christa Ramke konnte hier bereits zweimal einen Deutschen Meistertitel beim Auflageschießen mit dem Maximalergebnis von 300 Ringen erreichen. Die Sportleitung wünscht sich für die kommenden Jahre weiterhin eine wie bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vereinen.

Bogenschießen in der Halle Im März 1983 wurde das Bogenschießen durch den Schützenverein Elsfleth im Schützenbund Wesermarsch bekannt gemacht. Nach und nach richteten die Vereine Abbehausen, Boitwarden, Brake, Burhave, Hammelwarden und Ovelgönne ebenfalls eine Bogenabteilung ein. Leider wurde von den Vereinen Boitwarden und Ovelgönne das Bogenschießen wieder aufgegeben. Zur Zeit nehmen etwa 35 Schützen aller Klassen regelmäßig an den Meisterschaften teil. Starken Zuspruch verzeichnet dabei die neue Bogensparte beim SV Seefeld.

Einige unserer Bogenschützen qualifizierten sich über die Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften bis zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Mehrfach konnten wir schon Landesmeister in unserer kleinen Gruppe der Bogenschützen zu ihrem Erfolg beglückwünschen.

Den Einstieg in den Bogensport auf Kreisebene organisierte 1985 der stv. Bundessportleiter für Bogensport, Reinhard Krause aus Ovelgönne. 1991 übernahm Lutz Höwel dieses Aufgabengebiet im Schützenbund als Bogensportleiter und nach seinem Tod Jörg Thielen. Auch beim Oldenburger Schützenbund war Höwel als Referent für Bogensport tätig. Mittlerweile leitet nach Kurt von den Benken aus Brake Melanie Kieselhorst aus Brake das Schießgeschehen.

Kurzfassung der Disziplinen im Bogenschießen:

Hallenbogen:
2 x 30 Pfeile, zu Passen von je 3 Pfeilen in 2 Minuten. Entfernung 18 Meter, Scheibendurchmesser 20 cm. Schüler schießen gleiche Entfernung, Scheibendurchmesser 80 cm.

Trefferaufnahme im Freien FITA Runde im Freien:
2 x 36 Pfeile, zu Passen von je 6 Pfeilen in 4 Minuten. Entfernung 70 Meter, Scheibendurchmesser 122 cm. Jugend 60 Meter bei gleichem Scheibendurchmesser, Schüler A 40 Meter - gleicher Scheibendurchmesser, Schüler B 25 Meter - Scheibendurchmesser 80 cm.

Feldbogenrunde:
Zwei im Gelände aufgestellte Kurse, zu je 12 Scheiben. Ein Kurs mit unbekannter Entfernung. Scheibendurchmesser angepasst, entsprechend der Entfernung zwischen 10 und 55 Meter. Die Entfernung muss vom Schützen geschätzt werden. Zweiter Kurs mit bekannter Entfernung. Scheibendurchmesser angepasst, entsprechend der Entfernung zwischen 10 und 60 Meter.

Pro Scheibe sind jeweils 3 Pfeile zu schießen, insgesamt also 72 Pfeile.


Wer schon immer wissen wollte, seit wann es Bogenschießen gibt und welchen Aufwand es bedeutete, früher einen Bogen herzustellen, schaut sich am Besten einen Beitrag aus der "Sendung mit der Maus" an: "Bogenschießen in der Steinzeit". Und wer wissen will, wie das Bogenschießen heute durchgeführt wird, findet Termine bei den Mitgliedsvereinen im Schützenbund Wesermarsch.


In den Mitgliedsvereinen des Schützenbundes Wesermarsch können fast alle Wettkampfdisziplinen der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geschossen werden.

Zu den in der Wesermarsch angebotenen Wettkampfdisziplinen gehören:

Luftgewehr-Logo Luftgewehr und Luftpistole auf 10m-Ständen,
Luftgewehr-Auflage und Luftpistole-Auflage auf 10m-Ständen,
Kleinkalibergewehr, 50m+100m,
Freie und Sportpistolen, 25m+50m,
Schwarzpulverwaffen, 25m+50m,
Wurfscheiben Trap und Skeet
Armbrustschießen und Bogen (in der Halle und im Freien)
Dreistellungskampf für Luftgewehr und Kleinkaliberwaffen und
das Schießen auf die Laufende Scheibe auf 10m.

Näheres zu den Angeboten können Sie den Informationen zu den Mitgliedsvereinen entnehmen.

Zusätzlich wird noch Luftgewehr-aufgelegt und Kleinkaliber-aufgelegt angeboten. Diese Wettkampfdisziplinen werden von vielen Vereinen für die älteren Mitglieder (ab 46 Jahren) angeboten und bis zur Landesebene auch auf Meisterschaften geschossen. Für "Luftgewehr-aufgelegt" fanden 1998 die ersten Deutschen Meisterschaften statt. Ein Mitglied der Sportschützen Nordenham wurde dabei Vierter.


Im Herbst jeden Jahres beginnt für die Schützen die Wettkampfsaison. Nach den verschiedenen Vereinsmeisterschaften (die Voraussetzung für die Teilnahme an höherwertigen Wettkämpfen sind) finden die KREISMEISTERSCHAFTEN für alle angebotenen Schießdisziplinen statt.

Kreismeisterschaft KK-Auflage Die Wettbewerbe für Luftdruckwaffen und Armbrust fanden früher überwiegend im Haus der Sportschützen Nordenham statt, die hierfür die meisten Stände anbieten können. Mittlerweile habe die Vereine Moorriem und Brake ihre Anlagen auf elektronische Stände aufgerüstet, sodass sie nun verstärkt in Anspruch genommen werden. Die Wettkämpfe "Laufende Scheibe" Luftgewehr werden beim Schützenverein Golzwarden durchgeführt, der hierfür zwei Anlagen installiert hat. Die Wettbewerbe der Kleinkaliber- und Schwarzpulverwaffen werden in Brake, Weserdeich oder Elsfleth geschossen.

Außerdem finden in dieser Zeit die sogenannten RUNDENWETTKÄMPFE statt. Hierbei schießen die Mannschaften der Vereine, aufgeteilt in mehrere Gruppen, immer abwechselnd bei sich zuhause und im Schützenhaus des Gegners.

Für das Sportschießen in den Mannschaftswettbewerben gibt es die folgende

    neue Klasseneinteilung:

    2. Kreisklasse 3er-Mannschaften
    1. Kreisklasse 3er-Mannschaften
    3. Bezirksklasse 3er-Mannschaften
    2. Bezirksklasse 3er-Mannschaften
    1. Bezirksklasse 3er-Mannschaften
    Bezirksoberliga 5er-Mannschaften
    Verbandsliga 5er-Mannschaften
    Regionalligen 5er-Mannschaften
    Bundesliga 5er-Mannschaften

Die Schützinnen und Schützen sind für die Wettkämpfe in verschiedene Altersklassen eingeteilt.
Anmerkung:
In Niedersachsen darf das Sportschießen mit Luftgewehren und -pistolen zur Zeit erst ab 12 Jahre ausgeübt werden. Mit Kleinkaliberwaffen darf erst ab 16 Jahren geschossen werden, mit Großkaliberwaffen erst ab 18 Jahren (Ausnahme Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen). Alle Teilnehmer unter 18 Jahren brauchen zum Schießen mit Feuerwaffen (Klein- oder Großkaliber) entweder eine unterschriebene Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten (muss im Original vorgelegt werden können) oder ein Sorgeberechtigter muss beim Schießen anwesend sein.
Im Schützenbund Wesermarsch darf ab sofort bei Rundenwettkämpfen auch in der Alterstufe ab 36 Jahren mit dem aufgelegten Luftgewehr geschossen werden (NUR bei RWK!). Höherstufige RWKs mit aufgelegten Druckluftwaffen werden regulär erst ab 46 Jahren geschossen (Bezirk, Land). Deutsche Meisterschaften mit aufgelegten Waffen finden erst ab 56 Jahren (Seniorenklassen A, B und C) statt.

Neue Altersklassen-Einteilung ab 2018:

    Gewehr, Pistole, Flinte
    Schüler II (Lichtsysteme) 0 bis 12 Jahre
    Schüler I 10 bis 14 Jahre
    Jugend 15 bis 16 Jahre
    Junioren II 17 bis 18 Jahre
    Junioren I 19 bis 20 Jahre

    Herren/Damen I 21 bis 40 Jahre
    Herren/Damen II 41 bis 50 Jahre
    Herren/Damen III 51 bis 60 Jahre
    Herren/Damen IV 61 Jahre und älter

    Körperbehinderte
    Körperbehinderte SH2/AB2
    Körperbehinderte SH1/AB1 m/w
    Körperbehinderte AB3
    Körperbehinderte SH3

    Auflage
    Senioren I 51 bis 60 Jahre
    Senioren II 61 bis 65 Jahre
    Senioren III 66 bis 70 Jahre
    Senioren IV 71 bis 75 Jahre
    Senioren V 76 Jahre und älter

    Sommerbiathlon
    Schüler C* bis 10 Jahre
    Schüler B* 11 bis 12 Jahre
    Schüler A* 13 bis 14 Jahre
    Jugend 15 bis 17 Jahre
    Junioren 18 bis 20 Jahre
    Herren/Damen 21 bis 30 Jahre
    Herren II/Damen II 31 bis 45 Jahre
    Altersklasse 46 bis 55 Jahre
    Senioren 56 Jahre und älter
    * Schüler A, B und C starten bei der DM gemeinsam in einer Schülerklasse

    Bogensport
    Schüler C* bis 10 Jahre
    Schüler B* 11 bis 12 Jahre
    Schüler A* 13 bis 14 Jahre
    Jugend 15 bis 17 Jahre
    Junioren 18 bis 20 Jahre
    Herren/Damen 21 bis 45 Jahre
    Masterklasse 46 bis 55 Jahre
    Senioren 56 Jahre und älter
    * Schüler A, B und C starten bei der DM gemeinsam in einer Schülerklasse

In jedem Jahr machen Tausende beim Deutschen Sportabzeichen mit. Laufen, Weitspringen, Schwimmen, Hochsprung, Radfahren oder auch schon Inline-Skating kennt man, aber auch in der neuen Gestaltung ab 2013 ist wieder das Sportschießen möglich.

Auf den ersten Blick erschließt es sich nicht in der Übersicht der Disziplinen, die für das Sportabzeichen von den Schießsportinteressierten absolviert werden können, aber bei den meisten Wettbewerben gilt eine Altersuntergrenze ab 12 Jahren (nicht für Bogen und Armbrust) - UND: man braucht wirklich Training, um die geforderten Leistungen zu erfüllen. Es geht nicht „mal so nebenbei".

Die augenfälligsten Veränderungen des reformierten Deutschen Sportabzeichens sind die Ausrichtung des Fitnessordens an drei Leistungsstufen und die Reduzierung auf vier Disziplingruppen, orientiert an den motorischen Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination. und für den Punkt „Koordination" sind dann Disziplinen aus dem „normalen" Schießsportalltag versammelt: Luftgewehr, Luftpistole, Armbrust, Bogen oder sogar auch KK-Sportpistole sowie Trap und Skeet (kennt man alles von den Olympischen Spielen, nur die Armbrust nicht). Für ältere Teilnehmer gibt es da sogar auch Auflagewettbewerbe für Luftgewehr, Luftpistole und Kleinkaliber.

In der Wesermarsch dürfen z.B. Gerd Lange von den Sportschützen Nordenham, Volker Kächele vom SV Reitland und Nicole von Aswegen vom SV Burhave die Schießdisziplinen für das Sportabzeichen abnehmen. Trainieren dafür darf man aber bei allen Vereinen in der Wesermarsch.

In der neuen Disziplingruppe „Koordination" wird das Kleine und das Große Leistungsabzeichen des Deutschen Schützenbundes (DSB) für das Sportabzeichen anerkannt - aber nur für das Ablegen in der Stufe „Gold". Bei Erfüllung der Übungen hat man dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: zum Einen hat man die Erfordernisse für das Sportabzeichen in dieser Stufe erfüllt, zum Anderen gibt es dann auch noch gleich das DSB-Leistungsabzeichen - ist doch toll... - äääh, fast...



BITTE BEACHTEN

Das Schießen mit Luftgewehren, Luftpistolen, Kleinkaliberwaffen u.s.w. in den Mitgliedsvereinen des Schützenbundes Wesermarsch ist ein SPORT und hat  NICHTS  mit dem Schießen von ähnlich aussehenden Geräten auf Jahrmärkten zu tun !! Wer das bezweifelt, sollte mal die Kreismeisterschaften von Schützenvereinen besuchen, wenn mit den bis zu 5,5 kg schweren Sportwaffen ein 40 Schuß-Programm absolviert werden muss.

Sollten Sie militaristische Anwallungen haben, können Sie bei den Vereinen des Schützenbundes Wesermarsch nichts lernen, da hier ein reiner Schießsport ausgeübt wird, bei dem nur Kondition, Konzentration und Ruhe zählt !!

Es kann festgestellt werden, dass das Sportschießen in den Mitgliedsvereinen des Deutschen Schützenbundes, der heute ca. 1,5 Millionen Mitglieder hat -und damit der viertgrößte Sportverband in Deutschland ist - zu den sichersten Sportarten zählt, die man sich vorstellen kann.

Es gibt keine gebrochenen Knochen und Achillessehnen-Abrisse wie im Fußball, keine zermatschten Augen und bewusstlose Kontrahenten mit Gehirnerweichungen wie im Boxen, keine Krankenhaus-Patienten wie nach Handballwettkämpfen und auch keine Tennisarme oder andere Verletzungen. Das liegt daran, dass die Sportschützen nicht nur den sicheren Umgang mit ihren Sportgeräten, sondern vor allem Selbstdisziplin und Fairness gegenüber ihren sportlichen Mitkonkurrenten lernen.

Das einzige Ziel in diesem Sport ist es, eine Schießscheibe zu treffen
und NICHT seinen Mitmenschen!

Luftgewehr-Scheibe


Sollten Sie sich über das Sportschießen informieren wollen oder wollen Sie gar ein kostenloses Schnuppertraining wagen, steht ihnen ein Mitgliedsverein des Schützenbundes Wesermarsch in ihrer Nähe gerne zur Verfügung.

Wohnen Sie außerhalb des Landkreises Wesermarsch, kann ihnen der Deutsche Schützenbund einen Dachverband in ihrer Nähe nennen, an den Sie sich wenden können:

Deutscher Schützenbund
-Öffentlichkeitsarbeit-
Lahnstr. 120
65195 Wiesbaden
Zum Deutschen Schützenbund


Rechtliches zu Waffenschein und Waffenbesitz
Es erscheint notwendig, den bei Laien kaum verständlichen Unterschied zwischen Waffenbesitzkarte und Waffenschein herauszustellen.

Ein Waffenschein wird nur in Ausnahmefällen erteilt, wenn Leib und Leben gefährdet sind und es für die Gefahrenabwehr erforderlich ist, eine geladene Waffe am Körper zu tragen (= Führen), siehe u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Waffenschein.

Merke:
den Waffenschein würde eine Person bekommen, er wird nicht auf eine Waffe ausgestellt!

Aber:
Man kann nicht einfach so zur Behörde gehen und einen Waffenschein für eine beliebige Waffe abholen!

Und:
Sportschützen bekommen auf KEINEN Fall einen Waffenschein (!!!), nur weil sie Sportschützen sind.

Die Erteilung eines Waffenscheins ist grundsätzlich eine Einzelfallentscheidung. Nur weil man einer bestimmten Berufsgruppe angehört, wird nicht schon automatisch ein Waffenschein erteilt (so sollte es jedenfalls sein). Jäger dürfen mit einer geladenen Waffe bei der Jagd herumlaufen, weil sie die Jägerprüfung bestanden haben und im Besitz eines Jagdscheines sind (aber auch dadurch nicht automatisch einen Waffenschein erteilt bekommen) - und das Herumlaufen dürfen sie dann auch nur in ihrem Jagdrevier und nicht in der "sonstigen" Öffentlichkeit.

Der Begriff "Führen von Waffen" bezeichnet das in der Öffentlichkeit am Körper tragen einer schussbereiten Waffe (natürlich selbstverständlich gegen unbeabsichtigte Schussabgabe gesichert). Sowas machen zum Beispiel Polizisten, Jäger bei der Ausübung der Jagd oder evtl. Personenschützer, die deshalb aber trotzdem nicht automatisch einen Waffenschein bekommen.

Für das "Führen" von Luftdruckwaffen (das geladene Herumtragen) wird grundsätzlich KEIN Waffenschein erteilt!!! (Luftdruckwaffen sind einschüssig und somit völlig ungeeignet, Leib und Leben zu schützen (oder Banküberfälle oder Amokläufe damit zu begehen)).


Ein Waffenbesitz bestimmter Waffen wird in eine "Waffenbesitzkarte" eingetragen, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Waffenbesitzkarte_(Deutschland).

Diese Waffenbesitzkarte ist KEIN Waffenschein (!!!), sondern nur der Nachweis, dass man ordnungsgemäß (legal) im Besitz einer Waffe ist, wobei hier NUR DIE Waffen gemeint sind, die als "Feuerwaffen" bezeichnet werden, also ab Kleinkaliber (ein Bogen oder eine Armbrust muss ebenfalls nicht eingetragen werden, da diese offiziell nach dem Waffenrecht keine "Schusswaffen" sind - obwohl sie bei Missbrauch mindestens genauso gefährlich sein können).

Für Luftdruckwaffen wird KEINE Waffenbesitzkarte benötigt (es sei denn, es wäre ein wirklich sehr unübliches "Weitschussluftgewehr", das dann aber über 7,5 Joule Mündungsenergie hätte) und es wird dafür auch KEIN Waffenschein ausgestellt (es besteht kein Grund mit einer geladenen einschüssigen Luftdruckwaffe am Körper in der Öffentlichkeit - außerhalb eines Schießstandes - herumzulaufen (und selbst da ist das Herumlaufen mit einer geladenen Waffe strengstens verboten)).

ALLE offiziellen (!!) Luftdruckwaffen (richtiger "Druckluftwaffen"), die beim Sportschießen verwendet werden, haben ein eingeprägtes "F im Fünfeck", das der Hinweis darauf ist, dass
1. die Waffe eine Mündungsenergie von weniger als 7,5 Joule aufweist und
2. volljährige Personen diese Sportgeräte ohne "Sondererlaubnis" frei erwerben können.

Das "F im Fünfeck"-Zeichen ist also praktisch ein "TÜV"-Zeichen für freie Luftdruckwaffen, die wirklich JEDER ab 18 legal erwerben und besitzen kann und darf (nicht nur nicht "unter Umständen", das Weitschussluftgewehr ist die Ausnahme, nicht das "normale" Luftgewehr).

Für den Eintrag einer "Feuer"-Waffe in eine Waffenbesitzkarte ist ein gesetzliches Verfahren vorgeschrieben, das unter anderem festlegt, dass VOR dem Eintrag, der Antragsteller einen Lehrgang zur Sachkunde ablegen und bestehen muss (sowas darf der Bezirksdachverband "Oldenburger Schützenbund" ausrichten) und vor allem, der Antragsteller muss nachweisen, dass er die Waffe auch tatsächlich benötigt (sowas kann man durch regelmäßige (!!) Teilnahme am Training in einem Schützenverein nachweisen (das muss der Verein natürlich bestätigen)), siehe auch Sachkunde_(Schießsport). Und selbstverständlich muss der Antragsteller unbescholten sein, das heißt, nicht wegen Straftaten belangt worden sein und er muss "zuverlässig" sein (NPD-Angehörige und "Reichsbürger" werden da Probleme bekommen).

Merke:
Ein Waffenschein hat überhaupt NICHTS mit dem BESITZ von Waffen zu tun, sondern nur damit, ob eine geladene Feuerwaffe in der Öffenlichkeit mit sich geführt werden darf.

Für das Führen von Luftdruckwaffen wird grundsätzlich KEIN Waffenschein erteilt (Luftdruckwaffen werden NUR beim Schießen auf einen Schießstand geführt, nirgendwo sonst).

Für die Berechtigung zum Besitz von Waffen ist einzig und allein die "Waffenbesitzkarte" zuständig und da werden in der Regel nur Feuerwaffen eingetragen. Luftdruckwaffen werden in einer Waffenbesitzkarte in der Regel NICHT eingetragen (Ausnahme s.o.).
 

Auf Wiedersehen mit dem traditionellen Schützengruß

GUT SCHUSS

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© Wilfried Wittkowsky

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