| OSB-Bundeskönigsschießen 2010 |
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Das Jahr neigt sich ganz langsam dem Ende zu und das heißt, dass die Schützen auf Bezirksebene sich ein neues Bundeskönigshaus zulegen werden.
Der stellvertretende OSB-Sportleiter Gerd Lange hat dazu wieder die Regularien ausgearbeitet und die Termine festgesetzt, die aus der Beilage entnommen werden können.
Die Vereinssportleiter sind nun aufgerufen, dafür zu sorgen, dass die in Frage kommenden Teilnahmeberechtigten auch von den Terminen erfahren und am Schießen teilnehmen.
Die Termine für das Schießen werden in den Kreisen jeweils rechtzeitig festgesetzt. Die Listen mit den Teilnehmern und die Scheibenstreifen werden dann unausgewertet an den OSB weitergeleitet.
Der allerletzte Einsendetag für die Ergebnisse ist der 1. Oktober 2010 (keine Ausnahmen, keine Verlängerungen). Die Teilnehmer sollten berücksichtigen, dass sie dann
möglicherweise eine Ladung zum OSB-Bundeskönigsball bekommen und sich den Termin für die Festivität vorsichtshalber frei halten. Wie üblich: wer beim Fest nicht anwesend ist, wird auch nicht geehrt!
Das OSB-Königsschießen im Schützenbund Wesermarsch findet am 26.09.2010 im Rahmen des Schießens um den Johann-Harms-Pokal
auf dem Schießstand in Nordenham von 9:30 bis 12 Uhr statt.
Einladung OSB-Bundeskönigsschießen 2010
Liste für OSB-Bundeskönigsschießen 2010
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| Bestes Ergebnis bei den LM für Birgit Brauer |
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Bei den Landesverbandsmeisterschaften (LM) der Sportschützen, die jährlich in der Oldenburger Weser-Ems-Halle stattfinden, waren in diesem Jahr sogar 10 Schützinnen und Schützen dabei, die bei einer Körperbehinderung mit einem Federbock schießen konnten. Das ist ein ziemlich wackeliges Gerät, das entweder an einem Rollstuhl oder auf einem Stativ befestigt werden kann und auf das man dann das Luftgewehr auflegen kann. Wegen der ganzen Wackelei zählt die Wertung dann, als ob man freihändig geschossen hätte.
Aus dem ganzen Oldenburger Land waren, wie bei den Bezirksmeisterschaften, nur drei Teilnehmer angetreten und dabei war als einzige Teilnehmerin aus dem Schützenbund Wesermarsch wieder Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham von der Partie. Die sechstplatzierte bei der Sportlerwahl 2010 der NWZ lieferte in diesem Jahr mit 40 Schuss auf 10 Meter ihr bestes Ergebnis bei den LM überhaupt. Mit den Serien von 96, 98, 97 und 98 Ringen erreichte sie 389 Gesamtringe und setzte sich damit an die Spitze aller körperbehinderten Teilnehmer aus dem ganzen Oldenburger Land.
Wenn sich nicht noch etwas gravierend ändert, hätte Birgit Brauer damit sogar auf den Ring genau erstmals die Qualifikation zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in München erreicht. Dort würde sie dann auf den Zweitplatzierten Helmut Vallo aus dem Kreis Osnabrück treffen, der mit 390 nur einen einzigen Ring mehr hatte, und auf den Erstplatzierten Helmut Haag aus dem Kreis Bremerhaven, der auch „nur“ 393 Gesamtringe erreichte. Wie man sieht, war Birgit Brauer damit nicht nur die beste weibliche Teilnehmerin aus dem ganzen Oldenburger Land, sondern zudem auch aus Niedersachsen mit dem Federbock. Wenn das Qualifikationsergebnis Bestand hat, werden dann noch einige aufregende und teure Tage auf Birgit Brauer zukommen. Sie braucht als Körperbehinderte einen medizinischen Betreuer und beim Schießen auch noch jemanden, der beim Laden des Gewehres behilflich ist – und das alles läuft, wie eigentlich immer bei den Schützen, ohne jegliche Sponsoren.

von links: Helmut Vallo (2. Platz), Helmut Haag (1. Platz), Birgit Brauer (3. Platz)
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| OSB-Pfingstzeltlager 2010 |
Weil einige mögliche Veranstaltungsorte abgesagt hatten, kommt die Einladung für das diesjährige OSB-Pfingstzeltlager etwas verspätet.
Es wird stattfnden vom 21. bis 24.5 auf dem Gelände der Grundschule in 26169 Friesoythe-Altenoythe, Schulstrasse 9. Die Teilnehmer werden gebeten, nicht schon vor Schulschluss anzureisen! Das heißt NICHT vor 14 Uhr.
Die vorgesehene Ausrüstung und die Kosten sind der Beilage zu entnehmen. Und es gilt zu beachten, dass auch in diesem Jahr wieder ein absolutes Alkoholverbot gilt, und zwar auch für die Betreuer.
Anmeldeschluss ist der 09.05.2010
Anmeldung OSB-Pfingstzeltlager 2010
Plakat OSB-Pfingstzeltlager 2010
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26. Kreisjugentag und Vergleichsschießen in Oberhammelwarden |
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Die Kreisjugendleitung lädt die Jugendabteilungen der 19 Mitgliedsvereine im Schützenbund Wesermarsch zum alljährlichen Jugendvergleichsschießen der Schüler, Jugend und Junioren am
24. April ab 9 Uhr in das Schützenhaus in Oberhammelwarden ein. Während des Vergleichsschießen findet gleichzeitig das Bundeskönigsschießen der amtierenden Vereinsmajestäten, Hofdamen und Ritter statt. Ab 15 Uhr
wird auf dem 26. Kreisjugentag das Ergebnis des Vergleichsschießens bekannt gegeben und die neuen Jugendkönigshäuser geehrt.
Einladung Kreisjugendtag und Vergleichsschießen 2010
Startplan Jugendvergleichsschießen 2010
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| NWZ - Sportlerwahl des Jahres |
Es kommt nicht oft vor, dass bei der Sportlerwahl der NWZ gleich zwei Sportschützen dabei sind - in diesem Jahr hat es geklappt.
Zum einen steht die Pistolenschützin Astrid Kächele vom SV Reitland zur Wahl, die erst 2007 mit dem Schießen begonnen hat, zum anderen
ist die Rollstuhlfahrerin Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham nominiert, die ebenfalls erst 2007 mit dem Schießsport begonnen hat und zur Zeit als einzige
Rollstuhlfahrerin in der ganzen Wesermarsch den Sport ausübt. Die Qual der Wahl liegt nun bei euch... In den jeweiligen Vereinen dürfte klar sein, wer gewählt wird.
Hier geht es zur NWZ-Abstimmung
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| Bezirksmeisterschaften 2010 haben begonnen. |
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Nachdem noch im Dezember die Bogenschützen den pro forma Startschuss für die Bezirksmeisterschaften 2010 gemacht hatten,
begannen jetzt die traditionellen Wettkämpfe der Bezirksmeisterschaften mit den Auflagewettbewerben Luftgewehr in den Altersklassen der Herren und
Damen (das sind Teilnehmer ab 46 Jahre) auf den elektronischen Ständen in Sedelsberg. Bei den Herren konnte der Bezirk 114 Ergebnisse notieren und
bei den Damen standen zum Schluss 63 Ergebnisse im Computer.
Bezirkssportleiter Norbert Strauch musste allerdings wiederum diverse Teilnehmer registrieren, die ihren Start nicht angetreten hatten und so ihren jeweiligen Verein
zu unnötigen Gebühren zwingen, darunter allein vier Damen aus der Wesermarsch. Und dann wurde
vom SV Oberhammelwarden auch eine Teilnehmerin disqualifiziert, weil ihr Personalausweis abgelaufen war. In Schulungen wird den Vereinssportleitern immer wieder eingetrichtert,
dass ihre Schützlinge bei Wettkämpfen gültige Papiere bei sich haben müssen. Da mag der Kreis ja vielleicht manchmal noch nachsichtig sein, der Bezirk legt das Regelwerk des
Deutschen Schützenbundes streng aus und kennt keine Gnade mehr. Die Vereinssportleiter bleiben aufgefordert, ihren entsendeten Schützen das Einhalten der Regeln nahe zu legen, wenn sie keine Enttäuschungen erleben wollen.
Wie mittlerweile bei den Auflagewettbewerben gewohnt, zeigten die Teilnehmer durchweg ein hohes Leistungsvermögen, jedoch erreichte in diesem Jahr in der Altersklasse keiner der
Wettkämpfer die begehrten 300 Ringe. Bei den Herren war bei 299 Ringen Schluss und bei den Damen bei 298 Ringen. Allein vier Teilnehmer der Herren erreichten die 299
und die beste Zehntelauswertung ergatterte sich Wolfgang Kluge vom Delmenhorster SV. Nur einen einzigen Ringe weniger hatten die nächsten fünf Teilnehmer mit 298 Ringen
und das reichte bei Rainer Wittkowsky von den Nordenhamer Sportschützen immerhin zu Platz 8 - nach zwei perfekten 100er-Serien leider zwei Neuner in der letzten Serie, sonst
wäre es noch besser geworden.
Bei den Damen hatten zwei Teilnehmerinnen die Spitze mit 298 Ringen inne, auf Platz 1 Sigrid Reiners vom SV Moslesfehn, die zwei 100er-Serien hinlegte
und sich nur in der ersten Serie zwei Neuner leistete, und auf Plartz 2 Dörte Heiden vom Delmenhorster SV, die mit zwei 99er-Serien den ersten Platz verspielte.
Beste Wesermarscherin war dann Heidi Kimme vom SV Boitwarden, die mit immerhin 295 Ringen noch Platz 10 belegte, während sich ihre Vereinskollegin Hannelore
Büsing mit nur einem einzigen Ring weniger, also 294 Ringe, auf Platz 15 einreihte. Das reichte der Mannschaft immerhin als beste
Wesermarscher zu Platz 9 von 41 teilnehmenden Mannschaften mit insgesamt 886 Ringen, wobei Mannschaftskollege Dieter Jochims auch noch 297 Ringe beisteuerte.
Mannschaftssieger wurde mit 892 Ringen die SSG Angelbeck aus dem Kreis Cloppenburg.
Die Bezirksmeisterschaftsergebnisse können ab sofort auf der entsprechenden OSB-Seite gefunden werden.
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| Kreisvergleich Wesermarsch / Delmenhorst 2010 |
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Der Schützenbund Wesermarsch und der Schützenkreis Delmenhorst und Umgebung haben sich wieder einmal nichts geschenkt. Im diesjährigen
Kreisvergleichsschießen der Herren, das auf dem Schießstand des SV Leuchtenburg durchgeführt wurde, mussten die Wesermarscher einen
knappen Sieg von 32 Ringen aus dem Vorjahr verteidigen.
Der Vergleichswettkampf wird in drei Schießdisziplinen durchgeführt: 40 Schuss Luftgewehr, stehend-freihand, 30 Schuss Luftgewehr-Auflage
und 40 Schuss Luftpistole. Bei einem Kreisvergleichsschießen sind die Kreise naturgemäß mit ihren besten Schützen am Start und so fielen auch
dieses Mal die Endergebnisse in den Einzeldisziplinen sehr hoch aus. Eine Mannschaft im Kreisvergleichswettbewerb besteht übrigens aus 8 Teilnehmern
pro Disziplin, die alle zusammen für das Endergebnis in ihrer jeweiligen Disziplin punkten.
Normal sind, zum Beispiel bei Kreismeisterschaften, Dreier-Mannschaften.
In der Disziplin Luftgewehr-Auflage lagen mit jeweils 298 Ringen Adolf Nesemann aus Delmenhorst und Dieter Wilksen aus der
Wesermarsch an der Ranglistenspitze, dann folgten Karl-Heinz Breiden aus Delmenhorst mit 297 Ringen und Günter Sommer aus
der Wesermarsch mit 296 Ringen. Die Wesermarsch-Cracks der letzten Jahre schwächelten. Insgesamt holten sich hier die
Delmenhorster 2.361 Ringe und die Wesermarscher 2.351 Ringe.
Na gut, dachten sie sich, die zehn Ringe Unterschied lassen sich aufholen
Bei den Luftpistolenschützen stand dann nach dem Wettkampf Willi Jüchter aus der Wesermarsch mit 367 Ringen an der
Tabellenspitze der Einzelschützen (nichts anderes war von ihm erwartet worden *smiley*), gefolgt von Thomas Stickan (Wesermarsch) mit 365 Ringen. Auf
dem dritten und vierten Platz gab es das gleiche Resultat: jeweils 364 Ringe, einmal von Dieter Oehlschläger
aus Delmenhorst und dann von Ralf Stuhlmann aus der Wesermarsch. Das ergab dann am Schluss für Delmenhorst 2.140 Ringe und für die Wesermarsch 2.155 Ringe in dieser Disziplin.
Nach dem Zusammenzählen von LG-Auflage und Luftpistole also ein kleiner Vorsprung von ganzen fünf Ringen für die Wesermarsch. Ojeh, das wird eng... Nun
müssen es die Luftgewehrschützen richten.
379 Ringe legte Pascal Buntrock von den Delmenhorstern vor. Dagegenhalten konnte der Zweitplatzierte Helmut Block von den Wesermarschern nur 376 Ringe. Dann
legten von den Delmenhorstern Peter Gerwien 372 Ringe und Markus Hoffmann 371 Ringe hin - und der Vorsprung war weg. Der
Fünftplatzierte Andreas Böning von den Wesermarschern konnte nur noch 369 dagegenhalten und das Schlussresultat lautete beim Luftgewehr dann
2.213 für Delmenhorst zu 2.192 bei der Wesermarsch - 21 Ringe weniger. In der Endabrechnung ein Gesamtergebnis von 6.714 Ringe für Delmenhorst und 6.698 für die
Wesermarsch - ein Vorsprung von 16 Ringen reichte den Delmenhorstern zum diesjährigen Sieg. Aber im nächsten Jahr gibt es ja eine Revanche.
Gesamtergebnis Kreisvergleich 2010 (9 KB)
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| Same procedure as evr'y year, James... |
Na, alle gut im neuen Jahr angekommen? - na denn, auf geht's. Es geht im Februar gleich wieder los mit der alljährlichen Jahreshauptversammlung, wie ihr wisst in diesem Jahr
am 20. Februar um 15 Uhr ausgerichtet vom Moorriemer SV im Eckflether Kroog. Die Einladung dazu und ein Kartenausschnitt, wo man parken sollte, ist auch mit auf der Terminseite.
Wie üblich ist das Bundeskönigsschießen für die Königshäuser der Mitgliedsvereine vor der Sitzung von 12:30 bis 14:30 (auf dem Moorriemer Schießstand) - und damit hinterher nicht gemeckert wird: auch in diesem
Jahr wird nur proklamiert, wer bei der JHV auch anwesend ist. Soviel Zeit sollte sein.
Als herausragende Punkte auf der Tagesordnung gibt es in diesem Jahr für die Sitzung eine Anpassung der Satzung an moderne und aktuelle Verhältnisse und einige Wahlen.
Und die Delegierten sollten die Schützenfesttermine ihres jeweiligen Vereins wissen, die werden auch wieder abgefragt. ...das Übliche halt...
Schützenbund Satzung 2010 (44 KB)
JHV 2010-Einladung
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| Kreismeisterschaften 2010 - endlich durch... |
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Es hört sich ja immer etwas seltsam an, wenn man im Jahr vorher sagt, dass die Kreismeisterschaften für das folgende
Jahr schon vorüber sind. Aber bei den Schützen liegt das eben daran, dass der Bezirk schon zu Beginn des neuen Jahres
die Ergebnisse der Kreismeisterschaften haben will und dann auch schon gleich mit den Bezirksmeisterschaften anfängt. So
waren eben über mehrere Monate die Sportleiter im Schützenbund Wesermarsch an fast jedem Wochenende in
verschiedenen Schützenhäusern, um da die Wettkämpfe für die Kreismeisterschaften in verschiedenen Disziplinen
durchzuführen. Auch dass die Wettbewerbe der Luftdruckwaffen zum Teil auf der neuen elektronischen Anlage beim
Moorriemer SV stattfanden, beschleunigte die Durchführung nicht, im Gegenteil: dadurch dass dort nur 10 Stände zur
Verfügung stehen, dauerte allein der Wettkampf LG-Auflage vom frühesten Morgen bis zum späten Abend.
Bei den Schützen tummeln sich nicht nur bis zu 13 Altersklassen (inklusive Schüler A, B und C und Senioren A, B und C - und
das auch noch getrennt nach Damen und Herren), auch die zu absolvierenden Wettkämpfe sind bei den Flinten, den Druckluft- und
Kleinkaliberwaffen, der Armbrust und dem Bogen wahrlich umfangreich. So konnten die Sportleiter am Ende 122 Einzelschützen
oder Mannschaften als Kreismeister auszeichnen, wobei natürlich auch die Zweit- und Drittplatzierten ihre verdienten Auszeichnung bekamen.

KM KK-liegend in Brake
„Meister aller Klassen“, wenn es denn so sagen will, ist wieder einmal Arnold Burhop, der für die Vereine Burhave und Brake
allein sieben verschiedene Kreismeistertitel einfuhr und das, obwohl er schon im Seniorenalter ist. Es fällt auf, dass einige
Schützinnen und Schützen im fortgeschrittenen Alter zu richtigen Allroundkämpfern geworden sind, während sich die Jugend
in unverständlicher Zurückhaltung in verschiedenen Disziplinen übt. Teilweise können den Sportleitern auch nur die Tränen
kommen, wenn sie mit anschauen müssen, mit welchem nicht vorhanden Wettkampfeifer einige Jugendliche zu ihren
Wettbewerben antreten. Und dann ist bei den Landvereinen der Eifer vielfach noch am größten gegenüber den Vereinen, die
aus den Städten in der Wesermarsch kommen. Teilweise sind nicht einmal mehr die drei Teilnehmer für Mannschaftswettbwerbe
zu finden – und diese Nachwuchssorgen dehnen sich dann auch auf die Wettkämpfe der Erwachsenen aus.

KM Damen in Brake
Bedingt dadurch, dass beim KK-Liegendkampf nach 60 Schuss Wettkampfprogramm auch noch ein Finale durchgeführt wurde,
erzielte in diesem Jahr Andreas Haane aus Oberhammelwarden mit 673,1 Ringen das höchste Einzelergebnis überhaupt bei den
Kleinkaliberwaffen. Höchstes Einzelergebnis mit dem freihändigen Luftgewehr konnte nach dem Finale Olaf Buhlrich, ebenfalls
Oberhammelwarden, bei 469,5 Ringen erreichen. Bei den Auflageschützen wird im Landkreis auch hier die Leistungsdichte
immer enger. Allein drei Titel gingen in ihren Altersstufen mit 299 Ringen an Christa Ramke und Gerold Diers aus Moorriem sowie
Willfried Meinen aus Burhave. Aus den Einzel- und Mannschaftswettkämpfen blieben allein 21 Medaillen in Moorriem und 17 in
Brake hängen. Erfreulich: Mit Birgit Brauer aus Nordenham und Horst Spindler aus Esenshamm nahmen auch wieder
zwei Körperbehinderte an den Kreismeisterschaften teil. Das ist eigentlich noch erweiterbar.
Liste mit den Kreismeistern 2010 (18 KB)
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| Vergleichsschießen Boitwarden- Weserdeich- Oberhammelwarden |
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Das 54. Vergleichsschießen der Schützenvereine Boitwarden, Weserdeich und Oberhammelwarden fand am 07.11.2009 im Schützenhaus Boitwarden statt. Insgesammt schossen 53 Schützen.
Die stärkste Mannschaft mit 23 Schützen war Boitwarden. Oberhammelwarden stellte 16 Schützen vor Weserdeich mit 14 Schützen. Von den drei Vereinen wurden die jeweils 10 besten Schützen
gewertet und somit gewann der Schützenverein Boitwarden mit 1457 von 1500 möglichen Ringen. Bester Einzelschütze ist Egon Schubert (149 Ringe). Den zweiten Platz belegte Weserdeich mit
1441 Ringen vor Oberhammelwarden (1438 Ringe). Die besten Einzelschützen waren hier Rita Franke mit 148 Ringen (Weserdeich) und Gisela Ahrens mit exakt 150 Ringen (Oberhammelwarden).
Auf eine Wildscheibe haben die drei Vereinsvorsitzenden geschossen. Dort siegte eindeutig Jürgen Schmidt (OHW) vor Ekkehard Franke (Weserdeich) und Dieter Jochims (Boitwarden). Auch die
drei Sportleiter der Vereine wollten es wissen, wer der bessere ist und schossen auf eine Bildscheibe, wo ganz knapp nach einem Stechen zwischen Kurt Stührmann (Weserdeich) und
Olaf Buhlrich (OHW) letztendlich Kurt Stührmann die Nase vorn hatte. Thomas Eden aus Boitwarden belegte den 3. Platz. Nach dem Wettkampf konnten sich die Schützen am Tortenbuffet, das
die Boitwarder Schützenfrauen angerichtet hatten, mit Kaffee und Tee stärken.
Torsten Tormählen, SV Boitwarden

Egon Schubert, Dieter Jochims, Jürgen Schmidt, Giesela Ahrens, Rita Franke und Kurt Stührmann
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OSB-Bundeskönigsball eröffnet Ballsaison
Wesermarscher in den Königshäusern |
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Am Samstag, 17. Oktober begann um 19:30 Uhr in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg eines der herausragenden Festereignisse der Ballsaison. Aus 186 Mitgliedsvereinen des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund (OSB) trafen sich die amtierenden Schützenköniginnen und Schützenkönige zum Bundeskönigsball, der in diesem Jahr zum 42. Mal durchgeführt wurde und es versprach von Anfang an eine rauschende Ballnacht in der randvollen Weser-Ems-Halle zu werden. Präsident Rolfes konnte erfreut vermelden, das sich beim Kampf um die Würde der Bundeskönigshäuser weit über 400 Schützinnen und Schützen beteiligt hatten.
Der stellvertretende OSB-Sportleiter Gerd Lange (Nordenham) hatte in den Wochen zuvor die in den Vereinen beschossenen Schießscheiben ausgewertet und eine Rangfolge zusammengestellt. Vizepräsident Peter Wiechmann übernahm nun die Aufgabe, die Gewinner der Plätze vier bis zehn zu verkünden, wobei angemerkt werden muss, dass alle Platzierten von den Rängen Zehn bis Eins natürlich eine 10 schossen, aber eben eine, die mehr oder weniger weit vom absoluten Mittelpunkt entfernt war. Dieses wurde dann in einem so genannten Teilerergebnis auf 1/100mm genau ermittelt. Je kleiner der Teiler, desto dichter war der Teilnehmer an der genauen Mitte.
Schon die Verkündung der Ergebnisse bei der Jugend gestaltete sich spannend. Bei der männlichen Jugend reichte ein Teiler von 18,8 für Marco Blancke-Soares vom SV Dötlingen zum
Titel des 2. Ritters (= 3. Platz). Falke Otten vom SV Ocholt-Howiek hatte mit einem Teiler von 15,1 schon ein bisschen mehr Glück und konnte den Titel des 1. Ritters erreichen (= 2. Platz) und
bester Jungschütze war dann Marcel Wiechmann vom SV Elisabethfehn, der mit einem Teiler von 13,9 Bundesjugendkönig wurde.
An der Seite der drei Jungschützen stehen in Zukunft auch drei Damen. Als Drittplatzierte holte sich Laura Kemper vom SV Altenoythe mit einem Teiler von 40,2 den Titel der 2. Hofdame. Und dann kam aus der
Altenoyther Ecke noch einmal Jubel auf, denn auch die Zweitplatzierte kam aus dem Verein. Katharina Schoon wurde mit einem Teiler von 36,0 1. Hofdame. Dann wurde der Jubel weitergereicht in die Wesermarsch.
Als allererste separate Jugendkönigin wurde, schon mit einem erheblich besseren Ergebnis von 11,3, Maike Pöpken vom Braker SV in der Wesermarsch mit der neuen Königinnenkette ausgezeichnet.
Dass es nicht auf die Größe des Vereins ankommt um gute Leistungen zu erzielen, zeigte sich auch bei den Damen. Mit einem Teiler von 26,4 holte sich Jutta Ringk vom SV Abbehausen
den Titel der 2. Hofdame (und dabei ist sie erst seit zwei Jahren beim Schießen) und ihr zur Seite steht als 1. Hofdame mit einem Teiler von 17,3 Katja Behrens aus dem deutlich größeren
Verein BSV Bösel. Und dann zeigte eine Dame den Herren, was eine „Harke“ ist – Anna Rupp vom SV Brettorf schoss das beste Ergebnis aller Teilnehmer am diesjährigen Königsschießen, einen
Teiler von 6,8 – und das brachte ihr die Königinnenkette des Oldenburger Schützenbundes ein.
Bei den Herren ging eine Platzierung wieder in die Wesermarsch. Gerold Diers hatte ein ruhiges Händchen gehabt und ein Teiler von 18,6 reichten dem Moorriemer zum Titel
des 2. Ritters (direkt hinter ihm in der Platzierung stand übrigens mit Jens Schröder-Hayen ein weiterer Moorriemer). Einen besseren Teiler von 14,3 konnte der 1. Ritter vorweisen,
Heino Röbken vom SV Hatten. Und der König stammt eigentlich auch aus der Wesermarsch, gehört vereinsmäßig aber zum Schützenkreis Varel: Reiner Meinen vom SV Jaderberg
legte einen Teiler von 10,9 hin und konnte sich dafür die Königskette des OSB von Präsident Josef Rolfes umlegen lassen.
Noch mehr Bilder in diesem Jahr (genau gesagt: 96 Stück! - die hätten hier gar nicht alle hingepasst.):
96 Bilder vom Bundeskönigsball 2009 (nur zum privaten Gebrauch)
Bundeskönigsschießen 2009 - Zusammenfassung (8 KB)

OSB-Königshaus mit zwei Wesermarschern - na gut, einer ist "eingemeindet"...
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Zwei Nordenhamer waren in München –
Wettkampfschießen beim Oktoberfest |
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Einige aufregende Tage erlebten Rolf Hecken und Gerd Lange von den Sportschützen Nordenham. Sie gehörten zu einem 14-köpfigen Kontingent, das der Landesverband Nordwestdeutscher
Schützenbund zu den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin „Armbrust national“ nach München entsenden konnte (den Bayern standen 93 Startplätze zur Verfügung!). Bei dem Wettkampf
müssen auf 30 Meter mit einer relativ schweren Armbust 20 Schuss auf 6er-Scheiben angegeben werden (die Wettkampfstrecke ist so lang, dass man tatsächlich noch den Bolzen ins Ziel fliegen
sieht). Damit sind dann also maximal 120 Ringe pro Teilnehmer zu erreichen. Erschwert wird der Wettkampf dadurch, dass er traditionell während des Oktoberfestes in einem Anbau an das
Armbrustschützen-Festzelt auf 14 Ständen durchgeführt wird.

Armbrustzeltpanorama
Zu ihrem Glück mussten sich die Nordenhamer nicht nach einer der sehr knappen Unterkünfte während des Oktoberfestes umsehen. Kerstin Scholz, Mitglied bei den Sportschützen Nordenham,
arbeitet seit einiger Zeit beruflich in München und hatte die beiden eingeladen. Nebenbei ist sie auch in Bayern sehr erfolgreich aktiv im Schützenwesen unterwegs. Da bei den Schützen die
Sponsoren rar gesät sind, nahmen die Nordenhamer das Angebot gerne an. Die 14 Leute aus Nordwest mussten sich gemeinsam ganze drei der speziellen Armbrüste teilen (die kosten leicht
mal 4.000 Euro das Stück – das kann sich nicht jeder leisten) und so zog sich der Wettkampf für sie über zwei Tage hin. Zeit genug, sich auch außerhalb der Wettkämpfe einmal auf
der „Wies’n“ umzusehen. Dabei konnte Rolf Hecken nur mit dem Kopf schütteln. „Wenn sich die Leute so auf dem Rodenkarker Mart benehmen würden, wie die auf dem Oktoberfest, wäre
der Markt in Rodenkirchen schon längst verboten worden“, meinte er. Überall hinter den Zelten hätten die Schnapsleichen herumgelegen, die Besoffenen bei jeder Gelegenheit ihrem
Mageninhalt verteilt und völlig ungeniert hätten sich die Pärchen auf den Wällen hinter den Zelten verlustiert. 14 Zelte stehen auf dem Oktoberfestgelände mit einem Fassungsvermögen von an
die 100.000 Personen, und die sind dann auch wirklich jeden Tag in den Zelten – und ab 12 Uhr Mittags geht dabei auch die „Post“ ab – sprich die Musik los.

...währenddessen nebenan...
Und die Musik spielte natürlich auch im Hauptzelt neben dem Wettkampfanbau bei den Armbrustschützen. Damit wurde das Wettkampfschießen zu einer zusätzlichen Belastungsprobe.
Da steht man in völliger Konzentration und plötzlich macht es nebenan „Umtata“ - und das nicht gerade leise. Gerd Lange konnte trotzdem 94 Ringe erzielen und sich auf dem 76. Rang einreihen.
Noch etwas besser kam Rolf Hecken mit der Lautstärke zurecht: er erreichte 102 Ringe und lag damit auf Platz 67 in seiner Altersklasse. Ihr sportlicher „Ziehvater“, der Sportleiter des Oldenburger
Schützenbundes Norbert Strauch, war schon mehrmals in München und kam auch entsprechend gut zurecht. Mit 109 Ringen lag er dann am Ende auf Platz 40. Beste weibliche Teilnehmerin im
Nordwest-Aufgebot war Angela Harms vom SV Metjendorf mit 114 Ringen und Bester aus Nordwest wurde
Klaus Denks vom SV Etzhorn in der starken Schützenklasse mit ganz tollen 118 Ringen – das reichte aber mal gerade zum 10. Platz und das, wo der Erstplatzierte Thomas Lühn aus dem
Rheinischen Schützenbund mit 119 Ringen nur einen einzigen Ring mehr hatte! An Erfahrungen reicher machten sich die Nordenhamer auf den Heimweg. Rolf Hecken würde gerne noch mal
wieder hin – Gerd Lange ist aber doch recht skeptisch, ob er sich das noch einmal antun möchte.
Ergebnisse Armbrust national und andere
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| Tolle Ergebnisse beim Abschluss der Sommerrunde 2009 |
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Seit März haben die Damen im Schützenbund Wesermarsch fleißig ihre Sommerrundenwettkämpfe
durchgeführt. 152 Damen aus 14 Schützenvereinen in der Wesermarsch nahmen an den Wettkämpfen in vier
Gruppen teil und mussten mit einer fünfköpfigen Mannschaft mit dem Luftgewehr-freihand (auch Luftpistole war möglich), Luftgewehr-Auflage und
auf eine Glücksscheibe schießen. Nach Abschluss der regulären Wettkämpfe stand eine Rangfolge fest, aber die jeweils besten Mannschaften der
vier Gruppen und die zwei besten zweitplatzierten Mannschaften mussten noch einmal in einem Wettkampffinale zur Kürung der endgültigen
Siegermannschaft gegeneinander antreten. Qualifiziert für das Finale hatten sich die Mannschaften aus Brake, Boitwarden, Burhave, Moorriem, Ovelgönne und Reitland.

Begrüßung im Haus der Sportschützen
Zu diesem Finaleschießen hatte Kreisdamenleiterin Christiane Wittkowsky und ihre Stellvertreterin Heike Raddatz in das Haus der Sportschützen Nordenham eingeladen
und dort mussten die Damen noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Im letzten Jahr konnte Moorriem den Siegespokal mit nach Hause nehmen, gefolgt von Hammelwarden und Reitland.
In diesem Jahr war Hammelwarden nach dem Vorkampf stark abgeschlagen und im Finale gar nicht dabei, aber die Reitlander Damen machten, wie schon beim Landrat-Pokal,
einmal mehr mit guten Leistumngen auf sich aufmerksam. Und wo bleiben die anderen Mannschaften? In der Vorrunde hatte Moorriem schon äußerst starke 910 Punkte vorgelegt und
"Treppchenambitionen" angemeldet, aber in der Endabrechnung des Finales stellte Brake mit Petra Janssen und 181 Ringen die beste Freihandschützin beim Luftgewehr, gefolgt von Manuela Trüper aus Burhave
mit 174 Ringen und Meike Jahns aus Ovelgönne mit 172 Ringen.
Niemand aus den Favoritenvereinen dabei! Na gut, nächste Disziplin, Luftgewehr-Auflage: Am Besten schoss hier Doris Stührenberg aus Burhave (199 Ringe von 200 möglichen!),
gefolgt von Belina Ebert aus Ovelgönne mit 195 Ringen und Gisela Eilers, ebenfalls Burhave, mit auch 195 Ringen.
Wieder niemand aus den Favoritenvereinen. Also blieb noch das Schießen auf die gemeinste Glücksscheibe, die der Schützenbund zu bieten hat: auf 10 Meter sind da die Zahlen
überhaupt nicht mehr zu erkennen und die Scheibe sieht nur noch Weiß aus. Dennoch gelang es Christa Ramke aus Moorriem dabei 146 Punkte zu holen und dann
folgten gleich zwei Damen aus Reitland: auf dem zweiten Platz Siegried Sommer mit 139 und auf dem dritten Platz Renate Behrens mit 123 Punkten.
Und nun zeigte sich wieder einmal mehr, dass das Glücksscheibenschießen einen ganzen Wettkampf beeinflussen kann.
In der Endabrechnung mit allen Mannschaftsteilnehmern holte sich Boitwarden den sechsten Finalplatz mit 675 Punkten/Ringen und Ovelgönne lag dicht dabei mit
689 Punkten auf dem fünften Platz. Mit 728 Punkten schob sich Burhave schon deutlich vorbei auf den vierten Platz und dann hoben die drei Führenden ab.
Auf dem dritten Platz legte Brake schon 764 Punkte hin und wurde dann noch einmal deutlich überholt von - Moorriem, mit 790 Punkten.
Also blieb nur noch ein Finalteilnehmer übrig für den 1. Platz: die Reitlander Damen schafften erneut eine Glanzleistung: sage und schreibe 815 Punkte -
die wollen im nächsten Jahr im Finale erst einmal geknackt werden! Und dann nahmen die Reitlander Damen auch gleich noch einen weiteren Pokal mit nach Hause, den für den
Verein, dem es gelungen war, die meisten Damen an dem Wettkampf teilnehmen zu lassen und hier hatte Reitland 22 Damen aufbieten können.

Kreisdamenleiterin Christane Wittkowsky (li.) freut sich mit den Pokalgewinnerinnen Heidi Schütte (Brake), Siegried Sommer (Reitland) und Iris Mosler (Moorriem), sowie Heike Raddatz.
Ergebnisse Sommerrunde 2009 (11 KB)
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| Nordenham gewinnt Johann-Harms-Pokal |
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Am Sonntag, 13. September fand das diesjährige traditionelle Schießen um den Johann-Harms-Pokal im Haus der Sportschützen
in Nordenham statt. Dabei müssen die teilnehmenden Schützenvereine eine gemischte 10-köpfige Mannschaft stellen, die Luftgewehr
oder Luftpistole und Luftgewehr-Auflage schießt und zusätzlich müssen zwei Teilnehmer auch
noch auf eine Schachbrett-Glückscheibe schießen, bei der die Mitte nicht getroffen werden darf, sonst gibt es Punktabzüge.
Zugegeben, dieser Wettkampf stellt mittlerweile eine nicht nur personelle Herausforderung für die Schützenvereine in der
Wesermarsch dar. Die Kreissportleitung zeigte sich dennoch enttäuscht. Waren im letzten Jahr noch sechs Mannschaften angetreten,
war in diesem Jahr mit dem SV Hammelwarden, der im letzten Jahr sogar noch den dritten Platz erreichte, nicht einmal einer der
mitgliederstärksten Vereine der Wesermarsch in der Lage, eine Mannschaft aufzustellen. Auch der SV Burhave, im letzten Jahr auf
dem vierten Platz, war in diesem Jahr nicht angetreten. So waren die Mannschaften aus Brake, Moorriem, Reitland und Nordenham unter
sich, das aber, wie sich zeigte, auf höchstem Niveau.
Nach den Vorjahressiegen von Nordenham, Hammelwarden und Burhave konnte sich im letzten Jahr der Schützenverein
Reitland in die Gewinnerliste eintragen. In diesem Jahr hatte Reitland sogar mit Anthea Hülstede eine Einzelsiegerin mit 190 Ringen bei
den weiblichen Schützen mit dem Luftgewehr aufzuweisen und Carina Wispeler schoss sich mit 173 Ringe auch noch auf den
vierten Platz. Aber ein dritter Platz für Günter Sommer bei den Auflageschützen und ein ebenfalls dritter Platz für Sabrina Basshusen
bei der Glücksscheibe ließ das Ergebnis stagnieren, denn plötzlich zog Nordenham deutlich an Reitland vorbei.
Bei den Luftgewehrschützen freihand machten Nordenham und Brake die ersten fünf Plätze unter sich aus. Hier legte der
Nordenhamer Bodo Bornschier 186 Ringe hin, die zwar auch Helmuth Block aus Brake erreichte, aber damit nur den zweiten Platz
belegte, weil die Treffer bei Bornschier etwas besser lagen. Auf dem dritten Platz war mit Rainer Wittkowsky wieder ein Nordenhamer
und Bjane Spliesgart und Manfred Pöpken aus Brake komplettierten die ersten fünf Plätze. Bei den Luftgewehrschützinnen war gleich
hinter Anthea Hülstede die Nordenhamerin Janina Tiffe mit 181 Ringen auf dem zweiten Platz vorgerückt. Bei den Auflageschützen teilten sich
allein vier Schützen mit dem Luftgewehr 199 von 200 möglichen Ringen. In eine Rangfolge gebracht lag da dann Helmut Ramke
aus Moorriem an erster Stelle, gleichauf mit Hartmut Riesebieter aus Nordenham.
Und dann fehlten nur noch die Ergebnisse der Schützen, die freihand mit dem Luftgewehr auf die Glücksscheibe schießen mussten.
Dabei zeigte sich, dass diese Scheiben nicht zu Unrecht „Glücks"scheibe heißen. Im letzten Jahr hatte hier der Nordenham Gerd
Lange noch 131 Ringe unterbringen können, in diesem Jahr wurden es „nur" 122 Ringe - aber, nicht nur zu seiner Überraschung: das
reichte sogar wiederum zum ersten Platz. Und auf den zweiten Platz schob sich mit Rolf Hecken auch noch der zweite Nordenhamer
mit 112 Ringen.
Zusammengezählt ergab das dann für Nordenham ein sagenhaftes Ergebnis von 1666 Ringen/Punkten - 25 Ringe mehr als das
Siegerergebnis im Vorjahr, dass da der SV Reitland erreichte. Das diesjährige Ergebnis von Reitland, 1615 Ringe, reichte aber
immer noch zum zweiten Platz, denn Brake kam mit 1595 Ringen nun auf den dritten Platz und mit 1549 Ringe bildete
dieses Mal Moorriem den Abschluss der „Viererbande".

Der Johann-Harms-Pokal 2009 ging nach Nordenham
Ergebnisse Johann-Harms-Pokal 2009 (16 KB)
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| Siegried Sommer dreht auf - Reitland unschlagbar? |
Die Damen im Schützenbund Wesermarsch hatten in letzter Zeit ziemlich viel mit ihrer Sommerrunde zu tun, sind aber immer mit Begeisterung
bei ihrem Sport. Am Samstag, 12. September waren sie eingeladen zum Landrat-Pokalschießen in Brake.
Die Gastgeber hatten sich aus Erfahrung auf einen großen Andrang eingestellt und vorgesorgt. Sie stellten jede Menge Kaffee und
Kuchen für die Pausen zwischen den Schießdurchgängen zur Verfügung.
Die gegenwärtige Ausgabe des Landrat-Pokals wurde von Manfred Bergner gestiftet und hat eine Laufzeit von 10 Jahren.
Die am Wettkampf teilnehmenden Vereine dürfen mit bis zu drei Mannschaften
antreten, im Alter von der Juniorinnenklasse über die Damenklasse bis zu den Seniorinnen. Die drei Schützinnen einer
Mannschaft müssen dann zweimal fünf Schuss auf Schachbrett-Scheiben machen, die eine „Gemeinheit" aufweisen: man
darf nicht in die Mitte schießen, sonst werden 10 Punkte vom Ergebnis abgezogen (und dass, wo doch die Schützen
ausgerechnet trainieren, möglichst immer die Mitte zu treffen) und die fünf Schüsse dürfen sich auch nirgendwo berühren.
Nachdem im Vorjahr noch 25 Mannschaften am Wettkampf teilnahmen, konnte Kreisdamenleiterin Christiane Wittkowsky und ihre Mithelferinnen in diesem Jahr nur noch 22 Mannschaften
mit insgesamt 66 Einzelstarterinnen im Braker Schützenhaus begrüßen. Aber die Wettkampfmüdigkeit war ja auch schon bei anderen Gelegenheiten beobachtet worden.
Trotz seiner unfallbedingten Behinderung ließ es sich der Braker Bürgermeister Roland Schiefke nicht nehmen, den Damen bei der Überreichung der Pokale behilflich zu sein.
Im Vorjahr hatte Reitland die Mitbewerberinnen geschockt und mit einen tollen Ergebnis von 964 Ringen den Favoriten aus Moorriem den Pokal abgenommen.
Besser geht es nicht mehr - hatte man gedacht. Die Moorriemer waren in diesem Jahr bei ihrer 1. Mannschaft mit der „besten Truppe" angetreten. Dabei
schossen Liesel Diers 259 Punkte, Anne Schröder-Hayen dann 363 Punkte und die zweimalige Deutsche Meisterin im „normalen" Auflageschießen, Christa
Ramke, setzte noch einmal „einen drauf" und holte sich sagenhafte 430 Punkte und komplettierte das Mannschaftergebnis auf 1052 Punkte. Das reicht - dachte man.
Tja, nichts kommt anders, als das Schießen auf eine Glücksscheibe. Reitland stand schließlich auch noch da. Nachdem Gertud Lübben schon 341 Punkte vorlegte,
legte Insa Helms nochmal was drauf und schoss 358 Punkte und dann war da noch Siegried Sommer in der Mannschaft. Hielt sie dem Druck stand? Und wie! Ganze
477 Punkte und dabei eine Maximum-Scheibe von 249 Punkten - mehr geht kaum. Die Mannschaft stand dann mit 124 Punkten Vorsprung und einem Gesamtstand
von 1176 Punkten ganz allein an der ersten Stelle - 212 Punkte mehr als im Vorjahr. Daran wird die Damenriege aus der Wesermarsch im nächsten Jahr noch stark
zu knabbern haben. Der zweite Platz dann an Moorriem mit 1052 Punkten und schon deutlich dahinter auf dem dritten Platz Oberhammelwarden mit 920 Punkten.
Damit war die Pokalvergabe aber noch nicht beendet. In diesem Wettkampf kann auch gewinnen, wer nicht ganz so gut ist.
Es gibt noch einen so genannten „Mittelplatz-Pokal", den die Mannschaft erhält, die am dichtesten an das allgemeine
Durchschnittsergebnis rankommt. Das betrug in diesem Jahr 728 Punkte und so konnten die Damen der Mannschaft Boitwarden 2 auch noch einen Pokal mit nach Hause nehmen.
In der Einzelwertung, wie gesagt auf dem 1. Platz Siegried Sommer (Reitland) mit 477 Punkten, 2. Platz für Christa Ramke (Moorriem) mit 430 Punkten und 3. Platz für Anne Schröder-Hayen (Moorriem) mit 363 Punkten.
Die Damen beschlossen, den nächsten Landrat-Pokal am 18. September 2010 bei den Sportschützen Nordenham auszutragen.

Damenleiterin Christiane Wittkowsky (rechts) mit den erfolgreichen Damen des Landrat-Pokals
Ergebnisse Landrat-Pokalschießen 2009 Gesamt (24 KB)
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| Zwei Nordenhamer fahren nach München |
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Na ja, dass jemand nach München fährt, ist an sich nichts besonderes - wenn man dann aber weiß, dass da
die Deutschen Meisterschaften der Sportschützen stattfinden, hebt sich die Fahrt dorthin doch schon hervor.
Und wenn man dazu noch weiß, dass die beiden Nordenhamer Rolf Hecken und Gerd Lange die beiden Einzigen
aus der ganzen Wesermarsch sind, die da am Wettkampf „Armbrust national" teilnehmen, ist das doch schon ganz bemerkenswert.
Der Wettkampf wird im Teil 5 in der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes beschrieben:
er wird durchgeführt auf 30m und der Schütze muss mit der freihändig gehaltenen Armbrust im Stehendanschlag in 50 Minuten 20 Schuss abgeben.
Und diese Armbrust ist noch einmal deutlich schwerer, als die sonst benutzte 10m-Armbrust. Ein Gewichtslimit nach oben gibt es hier nämlich nicht.
Der Sportleiter des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund (OSB), Norbert Strauch, hatte die beiden Nordenhamer dazu animiert, doch auch
einmal den 30m-Wettkampf auszuprobieren bei den Bezirksmeisterschaften und zu ihrer eigenen Überraschung schafften sie dabei auf Anhieb die
Limitzahlen für die DM und gleich danach bei den Landesmeisterschaften die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft (Norbert Strauch natürlich auch). Und dieser Armbrust-Wettkampf bei der DM ist schon etwas ganz
besonderes: nachdem die gerade zu Ende gegangenen „normalen" Wettkämpfe auf dem Olympia-Gelände in München-Hochbrück ausgetragen wurden,
werden die nationalen Armbrustmeisterschaften auf 14 Schießständen traditionell seit 1896 im Armbrustschützen-Festzelt auf dem Oktoberfest durchgeführt
(die Teilnehmer sind gehalten, mit ihren Armbrüsten den kürzesten Weg vom Parkplatz zum Festzelt zu nehmen und nicht damit quer über das ganze
Wies'n-Festgelände zu laufen). Ganze 12 Teilnehmer aus dem Landesverband NWDSB werden da inklusive der beiden Nordenhamer gegen die Übermacht
Bayern antreten - aber wie heißt es so schön: die Teilnahme ist Alles. Jetzt kann man nur noch die Daumen drücken am 26. Oktober für Gerd Lange und Rolf Hecken.
Zum Armbrustschützenfestzelt auf der Wies'n
und
Zum Armbrustschützenfestzelt auf der Wies'n #2

Rolf Hecken und Gerd Lange
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| 3. Ol-Na-Cup in Wilhelmshaven |
Am 06. September 2009 fand der dritte Ol-Na-Cup (Oldenburger-Nachwuchs-Cup) beim Wilhelmshavener SV von 1861 e.V. statt. Die Wilhelmshavener legten sich mächtig ins
Zeug, um die Veranstaltung zu dem Erfolg zu machen, den auch die beiden Vorgänger hatten.
Vom Einsatz des Schützenvereins überzeugten sich auch Wilhelmshavens Oberbürgermeister Eberhard Menzel und der Vorsitzende des
Sportausschusses der Stadt Wilhelmshaven, Holger Barkowsky. Auch der Präsident des Bezirksdachverbandes Oldenburger
Schützenbund (OSB), Josef Rolfes, und sogar die Landestrainerin des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB), Ines Michel,
waren von der Organisation der Cup-Veranstaltung begeistert.
Der Wettergott hatte ein Einsehen und strafte die Vorhersagen Lügen, sodass alle im Außengelände vorgesehenen Spiele der Funmeile
auch dort durchgeführt werden konnten, während sich im Schützenhaus die Wettkämpfer entweder dem Sport hingaben oder auch dort
schon fleißig die 12 einzelnen Stationen der Fun-Meile für die Schlusstombola abarbeiteten, die nach den Grußworten des OSB-Vizepräsidenten Peter Wiechmann
jede Menge Gewinner fand.
Bezirksjugendleiterin Rita Mehl und ihre Mitstreiter hatten 152 Teilnehmer aus 19 Mitgliedsvereinen des Bezirksdachverbandes Oldenburger
Schützenbund (OSB) auf ihren Teilnehmerlisten stehen, darunter allein sieben Vereine aus der Wesermarsch, wo der letztjährige Ol-Na-Cup
ausgetragen wurde. Mit 23 Starts von 15 Teilehmern stellte auch der SV Hammelwarden die stärkste Truppe auf die Beine - aber leider hakte es
bei den Schießergebnissen etwas, sodass zwar kein herausragendes, aber immerhin mit einen kleinen Gutschein vergütetes Endergebniss von genau
3.000 Punkten auf dem fünften Platz belohnt wurde.

Beim Schießen war es nicht gerade leise, wenn einem die Zuschauer im Nacken sitzen.
Immerhin 26 Jugendliche unter 12 Jahren nahmen mit großem Spaß an dem ungefährlichen Lichtpunktschießen mit einer Gewehratrappe in
einer Schlinge teil und konnten dabei für ihre Mannschaft ebenfalls Punkte sammeln und wie die "Großen" stolz zum Endergebnis beitragen. Allein neun
Teilnehmer zählten hier zum Aufgebot der Hammelwarder, während beim Wardenburger SV ganze 10 Teilnehmer, darunter drei "Minis" unter 12 Jahren,
für das Gesamtergebnis von 3.048 Punkten sorgten und damit zu einem noch lohnenderen vierten Platz beitrugen, wo der Gewinngutschein
noch etwas höher ausfiel. Auch drei Minis und acht Luftgewehrschützinnen und -schützen konnte der BSV Bösel einsetzen, der im nächsten Jahr
den Ol-Na-Cup austragen will. Hier reichte der Einsatz der 11 Teilnehmer zu 3.168 Punkten und dem dritten Platz und damit zu einem schon
recht ansehnlichen Gutschein für die Jugendtruppe.

Viel Spaß bei der Funmeile: egal ob Boule, Torwand- oder Lichtpunktschießen
Der letztjährige Ausrichter des Ol-Na-Cup, der Braker SV, brachte es in diesem Jahr auf ganze 10 Teilnehmer, darunter auch zwei Luftpistolen- und
drei Bogenschützen. Aber deren Leitung war so gut, dass dabei schon ein Quantensprung im Endergebnis von 5.154 Punkten herauskam, was
mit einem zweiten Platz und einem Gutschein über 100 Euro belohnt wurde. Den absoluten "Hammer" lieferte, wie im Vorjahr, der SV Reitland aus
der Wesermarsch mit 6.587 Punkten ab. Die 11 Luftgewehr- und drei Luftpistolenteilnehmer und ein Jungschütze unter 12 Jahren trugen zum erneuten
Sieg und einem Gutschein von 150 Euro bei, der für die Jugendarbeit willkommen ist.
Alle Ergebnisse des Ol-Na-Cup 2009
42 Bilder vom 3. Ol-Na-Cup in Wilhelmshaven (zum privaten Gebrauch)

OSB-Jugendleiterin Rita Mehl (links) und OSB-Vizepräsident Peter Wiechmann (rechts) mit den Gewinnern des Ol-Na-Cup
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| 40 Jahre Damenabteilung des Schützenvereins Golzwarden |
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Die Damenabteilung des Schützenvereins Golzwarden feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Aus diesen Anlass fand ein
Jubiläumspokalschießen für alle Damen der Schützenvereine des Schützenbund Wesermarsch statt.
20 Damenmannschaften aus dem Schützenbund nahmen dran teil. An verschiedenen Terminen wurde das Pokalschießen durchgeführt. Eine
Mannschaft bestand aus drei Schützinnen (Juniorinnen, Damen, Damenaltersklasse oder Senioren). Geschossen wurde 10 Schuss LG-Auflage,
10 Schuss LG-Feihand und 5 Schuss auf Glücksscheibe. Alle Vereine hatten die Möglichkeit mehrere Mannschaften zu bilden.
Die Golzwarder Damen beteiligten sich nicht an dem Pokalschießen, denn sie waren ja die Veranstalter. Bei leckeren Gebäck klönten die
Damen vor und nach dem Schießen miteinander. Die Siegerehrung wird dann am 04. Juli während des Schützenballs gegen 20:30 Uhr im Festzelt
stattfinden. Die drei erstplatzierten Mannschaften und Einzelschützinnen in den unterschiedlichen Disziplinen erhalten eine Auszeichnung.
Am 15. August werden dann die Golzwarder Jubiläumsdamen mit ihren Mitgliedern die offizielle Jubi-Party mit leckerer Bratwurst feiern

Jubiläumsschießen in Golzwarden
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| Nordenhamer Armbrustschützen halten mit |
Ganze zwei Teilnehmer aus der Wesermarsch nahmen mit der Armbrust bei den Landesmeisterschaften 2009 in der Oldenburger Weser-Ems-Halle teil.
Also, das Schießen mit der deutlich über 6Kg schweren Sportarmbrust ist nicht gerade eine Disziplin, die in der Wesermarsch weit verbreitet ist. Genauer gesagt, die einzigen Teilnehmer seit Jahren stellen die Sportschützen Nordenham. Nichtsdestotrotz können bei regionalen Wettkämpfen die Nordenhamer immer noch ganz gut mithalten. Bei den in der Weser-Ems-Halle absolvierten Landesmeisterschaften des Nordwestdeutschen Schützenbundes gingen allerdings nur zwei Teilnehmer in der Altersklasse ab 46 Jahre an den Start (der bei Oldenburg gelegene Schützenverein Etzhorn konnte sogar vier komplette Dreiermannschaften aufstellen).
Bei den Ergebnissen hatte der Nordenhamer Rolf Hecken aber leider einen schlechten Tag erwischt und er ereichte mit 349 Ringen nur einen 7. Platz. Der Nordenhamer Sportleiter Gerd Lange langte dafür richtig hin und konnte 373 Ringe verbuchen – das war dann im Endergebnis aber leider nur die ominöse „Holzmedaille“ – sprich ein vierter Platz. Aber so weit von der Spitze war das nun gerade nicht. Als Sieger in der Altersklasse stand der Sportleiter des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbundes, Norbert Strauch, mit mal gerade 376 Ringen auf dem Treppchen, ganze 3 Ringe mehr als Gerd Lange hatte.
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| Birgit Brauer wird Achte bei der LM |
Als einzige Körperbehinderte aus dem Schützenbund Wesermarsch nahm Birgit Brauer von den Sportschützen Nordenham an den vom Nordwestdeutschen Schützenbund ausgerichteten Landesmeisterschaften 2009 teil, die in der Oldenburger Weser-Ems-Halle stattfanden.
Mit dem auf einem wackeligen so genannten „Federbock“ aufgelegten Luftgewehr musste sie ein 40-Schuss-Wettkampfprogramm absolvieren (plus diverser nicht mitgezählter Probeschüsse). Mit dem Endergebnis konnte sie zufrieden sein. Gegenüber dem Vorjahr hatte sie 5 Ringe zugelegt und stand dann mit 385 Ringen auf dem achten Tabellenplatz. Der Erstplatzierte, Helmut Haag vom SV Kührstedt, hatte mit 395 Ringen „nur“ 10 Ringe mehr, aber das sind bei den Sportschützen schon Welten, obwohl – dieses Ergebnis hatte Birgit Brauer im Training auch schon einmal erreicht. Man kann also auf die nächsten Landesmeisterschaften gespannt sein und ihr dann ein gutes Nervenkostüm wünschen.
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| Reitlanderin Astrid Kächele holt Bronzemedaille mit der Luftpistole auf den Landesmeisterschaften in Oldenburg |
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Am 6. und 7. Juni war es wieder soweit. Die Leistungsschützen aus dem ganzen Nordwestdeutschen Schützenbund kämpften in der
Oldenburger Weser-Ems-Halle mit Luftdruckwaffen um die Landesmeister-Titel. Die Reitlander Schützen waren mit neun Starts dabei, darunter
fünf Nachwuchsschützen.
Astrid Kächele kämpfte sich mit der Luftpistole auf den 3. Platz und holte damit Bronze. Die 34-jährige Reitländerin ist erst seit drei Jahren im
Schießsport aktiv – und schaffte schon den Einzug ins Finale, wo sich Schützinnen mit zehn, 15 und noch mehr Jahren Erfahrung im Schießsport
die Hand geben. In einem äußerst spannenden Finalschießen – hier werden nur 10 Schuß auf Kommando in jeweils 75 Sekunden
abgegeben – behauptete sie ihren Platz vor der Verfolgerin mit knappen 0,2 Ringen Vorsprung.
Mit ihrem Vorkampfergebnis von 366 Ringen erreichte Astrid Kächele nicht nur das Finale, sie qualifizierte sich damit auch für die Teilnahme an
der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen, die Ende August in München ausgetragen wird.
Auch die anderen Reitlander Schützen konnten in der Weser-Ems-Halle gute bis sehr gute Ergebnisse vorweisen, allen voran
Nachwuchsschützin Anthea Hülstede mit dem Luftgewehr.
Die Ergebnisse der Reitlander Schützen im Einzelnen:
Luftgewehr Juniorinnen B (81 Starts)
Anthea Hülstede, 364 Ringe, Platz 29
Carina Wispeler, 347 Ringe, Platz 60
Luftpistole Junioren B (65 Starts)
Theis Jansen, 312 Ringe, Platz 42
Arnee Brunken, 307 Ringe, Platz 48
Martin Hinkelmann, 295 Ringe, Platz 55
Mannschaftswertung 914 Ringe, Platz 15
Luftpistole Schützenklasse (203 Starts)
Stefan Hülstede, 353 Ringe, Platz 92
Volker Kächele, 351 Ringe, Platz 100
Oliver Hadeler, 344 Ringe, Platz 142
Mannschaftswertung 1048 Ringe, Platz 26
Luftpistole Damenklasse (66 Starts)
Astrid Kächele, 455,5 Ringe, Platz 3
Text + Bild: Volker Kächele
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Kreisvergleichsschießen der Damen in Etzhorn 2 Pokale für die Wesermarsch |
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Einen arbeitsreichen Sonntag hatten Bezirksdamenleiterin Edith Cording und ihre Helferinnen hinter sich, als sie am 24. Mai die Ergebnisse des Bezirksvergleichsschießens der Damen zusammengestellt hatten. Die Damen aus den 16 Mitgliedskreisen des Oldenburger Schützenbundes waren im Schützenhaus des SV Etzhorn für ihren Vergleichswettkampf in den Disziplinen Luftpistole, Luftgewehr und Luftgewehr-Auflage angetreten und da dort zwei Stände für die Luftdruckwettbewerbe zur Verfügung stehen, gingen die Wettkämpfe doch schneller als in den Vorjahren über die Bühne.
Nach umfangreichen Auswertungen fand dann am späten Sonntagnachmittag die Siegerehrung statt, bei der die Bezirksdamenleiterin durch den OSB-Vizepräsidenten Peter Wiechmann und den Sportleiter Norbert Strauch unterstützt wurde, die als erstes die Grüße des verhinderten Präsidenten Josef Rolfes überbrachten. Für die siegreichen Mannschaften und Einzelschützinnen gab es einen ganzen Tisch voller Pokale zu verteilen.
Die Damen in der Wesermarsch hatten auch in diesem Jahr eine komplette Mannschaft für das Vergleichsschießen zusammen bekommen. Heike Raddatz sprang für die erkrankte Kreisdamenleiterin Christiane Wittkowsky ein und beobachtete aufmerksam die Siegerehrung. Bis kurz vor der Proklamation hatte bei den Altersdamen noch die Mannschaft mit Moorriemer Damen die Rangliste bei den Luftgewehr-Auflage-Schützinnen angeführt. Neben Christa Ramke holten sich auch Liesel Diers mit 292 Ringen und Gisela Ahrens mit 291 Ringe gute Platzierungen. Doch dann kam der „Hammer“ von 891 Ringen aus Lethe-Huntestrand und die Wesermarschdamen sackten mit ihren 882 Ringen auf den vierten Platz ab. In der Einzelwertung stand hier Christa Ramke lange Zeit mit 299 Ringen auf dem 1. Platz – doch dann traf auch Gisela Hinrichs aus Friesoythe dieselbe Ringzahl und hatte dabei den Neuner in der ersten Serie, sodass sie den Siegerpokal überreicht bekam und Christa Ramke „nur“ den Silberpokal.

Heike Raddatz (2. v.r.) konnte 2 Pokale in die Wesermarsch mitnehmen
Teilnehmer für das Freihandschießen in der Damenklasse zu bekommen wird auch in der Wesermarsch immer problematischer.
Beim Vergleichsschießen holte als Beste Carmen Haane mit 373 Ringen einen 13. Platz, die Mannschaft konnte mit 1711 Ringen nur
noch den letzten Platz belegen. Einig waren sich aber die Altersdamen beim LG-freihand, die den 13. (Hilke Stühmer-Koch mit 335 Ringen),
14. (Karin Lange mit 328 Ringen) und 15. Platz (Bärbel Arping mit 320 Ringen) erreichten. Das reichte mit der Mannschaft für den
guten 5. Gesamtplatz. Ganz hervorragend schloss die Luftpistolenmannschaft das Vergleichsschießen ab. Astrid Kächele konnte
mit 357 Ringen den Bronzepokal als Einzelschützin holen, Iris Mosler belegte mit 346 Ringen einen 6. Platz und Petra Bolte sorgte
dann mit 320 Ringen auf Platz Acht dafür, dass die Mannschaft am Ende bei 1023 Ringen einen 2. Gesamtplatz holen konnte.
Ergebnisse Kreisvergleich Damen 2009
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| Jugend-Biathlon-Wettkampf in Golzwarden |
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Wieder einmal bei gutem Wetter fand der diesjährige Biathlon-Wettkampf in Golzwarden statt. 24 Jugendliche von der Schülerklasse bis zur Juniorenklasse
gingen auf den zweifachen Laufkurs durch Golzwarden. Nach der ersten Runde von 700 Metern mussten die Teilnehmer 5 Schuss freihand mit dem
Luftgewehr auf eine LG-Scheibe abgeben, wobei der Schuss mindestens das Schwarze ankratzen musste. Wenn ein Schuss daneben ging, mussten
die Teilnehmer jeweils eine Strafrunde bei der Feuerwehr laufen, bevor es weiter ging zur letzten Runde von 1,7 km Länge. Danach folgten 5 Schuss Freihand mit
dem Luftgewehr auf eine Luftpistolenscheibe. Hier gab es zum Abschluss für jeden Fehlschuss 30 Strafsekunden. Die Sportgeräte blieben
während der Läufe im Schützenstand.
Ganze 6 Schützenvereine, inklusive Golzwarden, waren von den 19 Schützenvereinen der Wesermarsch mit dabei. Der SSV Ovelgönne,
SSV Nordenham, SSV Esenshamm, SV Reitland und zum ersten Mal der SV Seefeld konnten ihre Jungschützen für eine Teilnahme motivieren.
Während der Wettkampfpausen konnten sich die Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer mit einer leckeren Bratwurst stärken.
Am Nachmittag folgte nach kurzer Wartezeit die Siegerehrung durch den 1. Jugendsportleiter vom SV Golzwarden, Andreas Böning. Der
SV Golzwarden konnte in der Mannschaftswertung "Schülerklasse" und "Juniorenklasse" den Pokal verteidigen. Der SSV Esenshamm
sicherte sich den Pokal in der "Jugendklasse".
In den Einzelwertungen holte sich bei den Schülern die Goldmedaille Pascal Wehlau aus Nordenham, die Silbermedaille ging an
Nick Horstmann aus Golzwarden und die Bronzemedaille an Steffen Helms aus Reitland. In der Jugendklasse sicherte sich Enrico Hasler, die
Goldmedaille, Silber ging an Sebastian Schott (beide SV Seefeld) und Bronze an Eike-Sören Nordhausen vom SV Reitland. Bei den Junioren haben
die Golzwarder die Plätze unter sich ausgemacht. Gold ging an Julian Klostermann, Silber an Sören Meissner und Bronze für Timo Hillmer.
An dieser Veranstaltung waren über 20 Helfer dabei. Nach dem Abbauen und Aufräumen gab es dann das gemütliche Beisammensein mit
Bratwurst und Getränke für die Golzwarder Helfer und Läufer.
Ergebnisse Schüler
Ergebnisse Jugend
Ergebnisse Junioren
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Start bei bestem Wetter
 Schießen nach der ersten Runde
 Nach der Strafrunde gehts zum zweiten Lauf
Bilder: Karsten Bose
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Gruppenbild mit Siegern |
Landesschützenkönigin aus der Wesermarsch Liesel Diers aus Moorriem wurde Königin der Altersdamen |
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Nach dem Landeskönigsschießen in Heidberg-Falkenberg am 1. März gab es aus dem Bereich des Oldenburger Schützenbundes (OSB) seit vier Jahren erstmals wieder
Aspiranten auf royale Titel im Landeskönigshaus und das gleich aus drei Vereinen. Das alleine ist schon eine Leistung. Beim Landeskönigsschießen, an dem theoretisch an
die 160.000 Schützinnen und Schützen teilnehmen können, wird nach einem so genannten Teiler ausgewertet. Hier wird elektronisch auf den 1/10 Millimeter genau der Abstand zur absoluten Mitte ausgemessen.
Je kleiner der Teiler ist, desto näher ist man an der Mitte. Aus der Wesermarsch schaffte als Einzige Liesel Diers aus Moorriem diese Hürde und erhielt die begehrte Einladung
zum Landeskönigsball am 5. April in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg. Damit war ihr auch schon klar, dass sie zum Landeskönigshaus gehört - nur die genaue Platzierung
blieb ein Geheimnis bis zur Proklamation.
Der Landeskönigsball war der krönende Abschluss eines langen Wochenendes, das der Nordwestdeutsche Schützenbund (NWDSB) in Oldenburg abhielt.
Nach einem festlichen "Abend der Begegnung" am Vorabend, fand am Samstag in der Weser-Ems-Halle frühmorgens ein Festakt mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium
Thomas Kossendey, dem Niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann und dem Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Josef Ambacher statt.

Gut gelaunt in die Sitzung: v.l.: NWDSB-Präsident Jonny Otten, Thomas Kossendey, Josef Ambacher, Uwe Schünemann, OSB-Präsident Josef Rolfes und NWDSB-Vizepräsident Ernst Busse.
Nach vielen langen Reden und anschließendden Auszeichnungen von verdienten Sportlern, begann dann gleich nach dem Mittagessen um 14 Uhr der zweite Teil des Veranstaltungsmarathons mit dem Landesdelegiertentag, bei dem als Hauptpunkt teilweise
Neuwahlen zum Präsidium anstanden. Hier ist jetzt der OSB nicht mehr im NWDSB vertreten, weil der bisherige Pressereferent Josef Rolfes nicht mehr für den Posten kandidierte und die Schriftführerin
Maria Vogelsang ihren Posten vorzeitig wieder zur Verfügung stellte.
Nach einer relativ kurzen Umbauphase war danach die Weser-Ems-Halle geschmückt für den Landeskönigsball als krönendem Tagesabschluss, der mit der musikalischen Unterstützung der "OSB-Hausband" Sunset Four bis in die späten Nachtstunden ablief.
Nachdem zu Beginn die ganzen anwesenden Vereins- und Kreismajestäten vorgestellt waren und eine kleine Erinnerungsnadel bekommen hatten, übernahm der Präsident des Oldenburger Schützenbundes, Josef Rolfes, nach der Verabschiedung des alten Königshauses
die Aufgabe, die Kandidaten für das jeweilige neue Landeskönigshaus erst einmal nach vorne zu bitten. Vom Präsidium des NWDSB unter der Führung von
Präsident Jonny Otten wurden dann die neuen Majestäten mit ihren Insignien ausgestattet. Begeistert riss Liesel Diers bei der Bekanntgabe ihres
Namens als neue Landeskönigin der Altersdamen die Hände in die Luft und wurde nach dem NWDSB-Präsidenten Jonny Otten auch gleich danach von ihrem Mann Gerold in die Arme genommen.
In Moorriem dürfte in den nächsten Tagen das Feiern der allerersten Landeskönigin überhaupt noch weiter gehen.

Landeskönigin der Altersdamen Liesel Diers
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| Jahreshauptversammlung 2009 |
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Der Kreisdachverband Schützenbund Wesermarsch hatte zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung 2009 am Samstag, 21. Februar 2009 eingeladen
und alle, alle kamen - es waren tatsächlich wieder einmal Delegierte aller 19 Mitgliedsvereine anwesend.

wenn alle Vereine Delegierte entsenden, ist der Saal auch in Brake voll.
Der Tagungsort war das Schützenhaus Brake und dort fand auch ab 12:30 Uhr das Bundeskönigsschießen und auch
wieder ein Kaiserschießen statt, denn die dreijährige Amtszeit des Kaiserpaares Christa Ramke und Helmut Frerichs war abgelaufen.
Fast pünktlich um 15 Uhr konnte Kreispräsident Reinhard Krause die Tagung eröffnen und er bedankte sich erst einmal beim Braker Vorsitzenden
Thilo Caspers

hielten Eröffnungsreden, v.l.: Josef Rolfes, Dieter Kohlmann und Wilfried Fugel
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für die unbürokratische Überlassung der Räumlichkeiten. Eigentlich hätte die Sitzung in Ovelgönne stattfinden sollen, doch Terminprobleme mit dem dortigen Saal
hatten das verhindert. Als Gäste waren der stellvertretende Braker Bürgermeister Holger Wiechmann, der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann, der
Vorsitzende des Kreissportbundes Wesermarsch Wilfried Fugel und der Präsident des Bezirksdachverbandes Oldenburger Schützenbund Josef Rolfes anwesend.
In ihren Grußworten betonten sie, dass das Schießen
mittlerweile ein anerkannter Sport sei, der in keinster Weise mit ähnlichen Aktivitäten auf einem Jahrmarkt verglichen werden könne und das die
Tradition in den Schützenvereinen mehr sei, als nur "Schützenfeste". Jeder Schützenverein repräsentiere seine Heimat, betonte zum Beispiel Wilfried Fugel vom Kreissportbund.
In seinem Jahresbericht freute sich Präsident Krause, dass er in diesem Jahr kein so düsteres Szenario wie im Vorjahr malen musste, als er schon
die Auflösung des Schützenbundes mangels Vereine befürchtete. Ganz im Gegenteil hätten sich mittlerweile durch Wahlen bei vielen Vereinen eine Verjüngung der
Vereinsvorstände ergeben, wobei er hoffte, dass das auch positive Auswirkungen auf die Mitgliederzahlen haben werde. Für die Teilnehmer an den Kreismeisterschaften
hatte Krause eine schlechte Nachricht im Gepäck. Nachdem bei den letzten Kreismeisterschaften das so genannte "Vorschießen" überhand genommen hatte, hat das
Präsidium beschlossen, dass nur noch die Sportleiter und deren Helfer vorschießen dürfen und alle anderen nur noch nach begründetem Antrag
an den Kreissportleiter. Für genehmigte Vorschießer fällt dann eine Sonderstartgebühr von 5 Euro an. Mit dieser Regelung soll der Wildwuchs und
das Durcheinanderbringen der Startpläne behoben werden.

Auszeichnungen für Teilnehmer an den DM
Nach dem Bericht des Präsidenten hatte die Sportleitung die angenehme Aufgabe, zahlreiche Teilnehmer an Deutschen und Landesmeisterschaften
auszuzeichnen. Bei den Deutschen Meisterschaften waren ein ganze Reihe "Wiederholungstäter" dabei, so als eine der Ältesten Elfriede von Seggern (Moorriem), Peter
Janssen und Wolfgang Biedermann (beide Brake), Diedrich Wilksen (Ovelgönne), Anne Schröder-Hayen (Moorriem) und Hartmut Riesebieter aus
Nordenham. Sie erhielten jeweils als Anerkennung eine Ehrenurkunde und auch etwas Flüssiges zum Anstoßen.

Der OSB-Präsident zeichnete die Platzierten bei der DM aus
Unter den Platzierten von Eins bis Fünf bei den Landesmeisterschaften und
Deutschen Meisterschaften waren Christa und Helmut Ramke aus Moorriem, Erwin Seyen (Weserdeich), Edda Dindas (Brake), Dieter Wiggers, Arnold
Burhop und Willfried Meinen (alle Burhave) und der stellvertretende Kreissportleiter Gerold Diers aus Moorriem, die natürlich ebenfalls alle eine
Anerkennung erhielten. Rundenwettkampfleiter Gerhard Frey übergab noch den Vertretern der siegreichen Mannschaften ihre verdienten Pokale und dann
standen die Auszeichnungen für verdiente Funktionäre an.

Vertreter der Rundenwettkampf-Sieger erhielten die Pokale für ihre Mannschaften

Reinhard Krause wurde von der Ehrung überrascht.
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Erwin und Heino Hersemeyer, Horst-Jürgen Loof und Georg Heidenreich (alle aus Altenhuntorf), Volker Grimmelijkhuizen (Elsfleth) erhielten als
Erste ihre Auszeichnungen vom Präsidenten und Vizepräsidenten Eckhard Freels für ihre langjährigen Tätigkeiten. Etwas höhere Auszeichnungen
hatte der Präsident des Bezirksdachverbandes im Gepäck. Josef Rolfes konnte Diedrich Wilksen aus Ovelgönne die Goldene Ehrennadel des
Oldenburger Schützenbundes überreichen. Den OSB-Ehrenbrief erhielt Egon Schubert aus Boitwarden und das Ehrenkreuz in Bronze des
Landesdachverbandes Nordwestdeutscher Schützenbund konnte sich Erwin Seyen aus Weserdeich anstecken lassen. Unter stehendem Beifall aller
Anwesenden erhielt dann zu seiner eigenen Überraschung der Präsident des Schützenbundes Wesermarsch, Reinhard Krause aus Ovelgönne, die Goldene Verdienstnadel des
Deutschen Schützenbundes.

Die neuen Bundeskönigshäuser
Nun stand noch die Klärung der Frage nach dem neuen Bundeskönigshaus auf dem Tagungsprogramm. Vor der Sitzung hatten zahlreiche Majestäten
und ihre Hofdamen und Ritter die Möglichkeit, um die Titel des Bundeskönigshauses zu schießen. 27 Frauen und 32 Männer nahmnen die Gelegenheit wahr und erzielten
bei den Frauen 13 Zehner und bei den Männern 20 Zehner - doch es kann nur eine Königin und nur einen König geben.

Kaiserin Elsbeth Heim und Kaiser Henning Belitz
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Die Bundeskönigin wurde mit der besten Zehn Gisela Ahrens aus Oberhammelwarden. Ihr zur Seite steht als 1. Hofdame (also der zweite Platz) Nicole von Aswegen aus
Burhave und als 2. Hofdame (klar, das ist der dritte Platz) Anke Oetken aus Altenhuntorf. Zweiter Ritter wurde Folkert Mutzenbecher aus Rönnelmoor, 1. Ritter Bernd Pulter aus
Brake und dann übergab Gerold Diers sein Mikrofon an Gerhard Frey - er wollte sich nämlich nicht selbst zum neuen Bundeskönig proklamieren. Gleich
danach übernahm er aber wieder das Mikro, denn es galt noch die Nachfolge des Kaiserpaares zu regeln, dessen dreijährige Amtszeit abgelaufen war. Hier hatten sich
von den ehemaligen Bundesköniginnen und -königen 9 Damen und 11 Herren beteiligt. Unter großem Beifall wurden Elsbeth Heim aus Brake zur
Kaiserin und Henning Belitz aus Seefeld zum Kaiser für die nächsten drei Jahre gekürt.
Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl des Gesamtpräsidiums, aber das war ein Punkt, der sehr schnell abgehakt wurde. Nachdem Josef Rolfes kurz die
Sitzungsleitung übernommen hatte, erfolgte einstimmig die Wahl von Reinhard Krause zum erneuten Präsidenten des Schützenbundes Wesermarsch.
Seine Mitstreiter wurden ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Nur ein einziges neues Mitglied ist im Präsidium. Der stellvertretende Jugendleiter
Rolf Hecken trat nicht wieder an und statt seiner wurde Sandra Leske (rote Jacke) aus Brake in das Amt gewählt.

Das Präsidium nach der Jahreshauptversammlung am 21. Februar 2009
Bereits im letzten Jahr war festgelegt worden, dass die nächste Jahreshauptversammlung am 20. Februar 2010 in Moorriem stattfinden wird. Weitere
Terminfestlegungen sind
bereits auf der Terminseite zu finden, darunter die gemeldeten Schützenfeste.
Wer sein Bild im obigen Bericht vermisst - hier sind
42 Fotos der JHV 2009 bei Flickr
Ich warte noch auf einige Listen...
Das waren die Unterlagen für die JHV:
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2009 (184 KB)
Protokoll Jahreshauptversammlung 2008 (1,35 MB)
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| Kartenausschnitte für alle Vereine |
Neuer Service auf den Vereinsseiten des Schützenbundes.
Auf allen Vereinsseiten ist jetzt in der Seite ein Kartenausschnitt mit der Lage des jeweiligen Schützenhauses eingebaut. Allerdings sollte
zum Ansehen ein relativ neuer Browser verwendet werden (der alte Internet Explorer von Windows 95 wird die Seite wohl mit einer Fehlermeldung quittieren)
Sollte ein Vorstandmitglied der Mitgliedsvereine der Meinung sein, dass sich das mit einem Markierungszeichen versehene Schützenhaus sich nicht in Wiklichkeit dort befindet, an der es in der Karte angezeigt wird,
bitte eine Korrekturmeldung an den Webmaster senden (kleine Ungenauigkeiten sollten toleriert werden).
Funktionsumfang
Die Karten werden live von GoogleMaps zur Verfügung gestellt und funktionieren nur auf der jeweiligen
Vereinsseite der Mitgliedsvereine des Schützenbundes Wesermarsch. Das "Entführen" der Karten auf andere Homepages geht also nicht (man muss sich für diesen Service bei GoogleMaps anmelden).
In jedem Kartenausschnitt sind einige Navigationshilfen. Links oben kann man mit Klick auf das [+]- und das [-]-Zeichen den Kartenausschnitt vergrößern oder verkleinern. Das Vergrößern klappt aber auch mit einem Doppelklick mit der linken Maustaste auf eine Stelle in der Karte. (In den Originalseiten bei GoogleMaps kann man auch bei einer Maus mit Scrollrad (Drehrad in der Mitte) den Ausschnitt, wo sich gerade der Mauszeiger befindet, durch Drehen des Rades vergrößern oder verkleinern. Das klappt hier leider nicht.)
Mit gedrückt gehaltener linker Maustaste kann man den Kartenausschnitt verschieben.
Rechts oben in der Karte kann man auf verschiedene Anschichtsweisen umschalten. Die Voreinstellung ist die reine
Straßenkarten. Bei "Hybrid" bekommt man die Straßenkarte mit einem untergelegten Satellitenbild und bei "Satellit"... (ratet mal).
Das Vergrößern bei Satellit- und Hybrid-Darstellung klappt zur Zeit allerdings nur in der südlichen Wesermarsch (da kann man sogar die Autos auf den Parkplätzen erkennen).
Für die nördliche Wesermarsch (oberhalb einer ungefähren Linie ab Rodenkirchen) sind noch keine hochauflösenden Bilder in GoogleMaps vorhanden mittlerweile auch höherauflösende Bilder vorhanden.
Wenn man links unten im Kartenausschnitt auf das "Powered by Google"-Logo klickt, öffnet sich im rechten Anzeigefenster die Originalseite von GoogleMaps, die auch einen Routenplaner enthält. Um wieder zur Schützenbund-Seite zurückzukehren, klickt man entweder
ganz oben im Browser auf den nach links zeigenden Pfeil oder wählt im linken Menü eine neue Seite aus. Man kann den Link aber auch mit der rechten Maustaste anklicken und dann im erscheinenden Menü auswählen "im neuen Fenster öffnen". Dann bekommt man die Karte
separat in einem Original-GoogleMaps-Fenster.
Viel Spaß beim Entdecken wünscht
Wilfried Wittkowsky, Webmaster
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| Lehrbuch Nachwuchsarbeit |
Das erste Lehrbuch, das die breite Palette der Nachwuchsarbeit für Kinder ab zehn Jahren im Schießsport abdeckt, ist nun erschienen. Autoren sind die in der Kinder- und Jugendarbeit erfahrenen Elfe Stauch, Burkhard Schindler, Peter Schmitt und Thorsten Schierle.
Sie haben ein Lehrbuch erarbeitet, das die didaktisch-methodisch aufgebaute, spielerische Vermittlung der Grundlagen sowohl im Schießsport (Bogen, Sommerbiathlon, Lichtgewehr, Lichtpistole, Luftgewehr und Luftpistole) als auch im Allgemeinsport von der Nachwuchsgewinnung, der Öffentlichkeitsarbeit, dem Umgang mit Kindern und der Aufsichtspflicht enthält. Darüber hinaus wird das Buch mit einer Reihe von Schießspielen und mit einer umfangreichen Ideenbörse ergänzt.
Elfe Stauch, Burkhard Schindler, Thorsten Schierle, Peter Schmitt:
"Nachwuchsarbeit im Schießsport", 320 S, Die Werkstatt (2007) - ISBN 389533569X
siehe auch: www.nachwuchsarbeit-schiesssport.de
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